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Autobahnanschluss Muri wird umgestaltet - Projekt in Mitwirkung

Das Strassennetz beim Autobahnanschluss in Muri ist bereits heute stark ausgelastet und wird es in Zukunft noch mehr sein.

Der Autobahnanschluss bei Muri soll verbessert werden.
Der Autobahnanschluss bei Muri soll verbessert werden.
Franziska Scheidegger (Archiv)

Bund, Kanton und Gemeinde haben gemeinsam nach Lösungen gesucht, wie der Anschluss an die Autobahn in Muri umgestaltet werden kann.

Vorgesehen sind mehrere Massnahmen im Bereich der Nationalstrasse. Der Kanton Bern hat Varianten zur Neugestaltung des Knotens Scheyenholz ausgearbeitet, und in der Gemeinde Muri sind flankierende Massnahmen auf der Worbstrasse und an anderen Punkten geplant.

Damit sich die Bevölkerung ein gesamtheitliches Bild machen kann, werden die verschiedenen Projekte gemeinsam gestartet und in die Mitwirkung gegeben, wir das Bundesamt für Strassen (ASTRA) am Donnerstag mitteilte.

Neuer Kreisel ist das Herzstück

Beim Anschluss Muri soll im südlichen Teil ein Kreisel gebaut werden, dort wo heute die Ausfahrtsrampe aus Richtung Thun und die Kantonsstrasse zusammentreffen. Der Kreisel ist das zentrale Element der Umgestaltung. Er soll den Verkehr verflüssigen.

An diversen Stellen in diesem Gebiet sollen Ampeln dynamisch den Verkehr regeln. So soll in Spitzenzeiten eine Überlastung des Verkehrsknotens verhindert werden. Mit den Lichtsignalanlagen wird zudem sichergestellt, dass der öffentliche Verkehr freie Fahrt hat.

Auf der stark belasteten Feldstrasse soll zu Spitzenzeiten ein Fahrverbot mit Zubringerdienst gelten. So kann nach Angaben der verantwortlichen Planer eine Überlastung des Knotens beim Gümligenfeld verhindert werden.

Unwägbarkeiten im Scheyenholz

Der Kanton Bern seinerseits hat mehrere Varianten zum Knoten Scheyenholz geprüft. Die seiner Ansicht nach beste Variante sieht eine Verlegung des bestehenden Kreises um 220 Meter nach Westen vor.

Noch offen ist, wer dereinst die Federführung beim Knoten Scheyenholz übernimmt. Eigentlich war geplant, dass dieser Abschnitt im Rahmen des neuen Netzbeschlusses an den Bund übergeht. Aktuell wird gegen diesen Beschluss aber das Referendum ergriffen.

Der Kanton Bern hat aber unabhängig davon die verschiedenen Varianten geprüft. Nach der Mitwirkung sollen die Pläne weiter ausgearbeitet werden, je nach Ausgang des Referendums unter der Leitung des Kantons oder des Bundes.

Schliesslich braucht es auch noch Änderungen auf den Strassen zwischen der Haco in Gümligen und dem Scheyenholz. Vorgesehen sind etwa Anpassungen an den Mittelstreifen. Bei der Klinik Siloah soll ein Mittelstreifen mit Bäumen entstehen, und vom Siedlungsrand bis ins Scheyenholz ist eine Fahrbahn mit einseitigem Radstreifen und einem kombinierten Fuss-/Radweg Richtung Worb geplant.

SDA/hjo

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