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Auf die Natur wartet viel Arbeit

Die Arbeiten für das Wasserbauprojekt des Kantons an der Aare in Kehrsatz und Belp sind weitgehend abgeschlossen. Ein Augenschein im umgemodelten Naturschutzgebiet Selhofenzopfen.

Der neue Weg mit der Kirche von Muri im Hintergrund.
Der neue Weg mit der Kirche von Muri im Hintergrund.
Adrian Moser
In diesem Bereich kann sich die Aare bei Hochwasser ausbreiten.
In diesem Bereich kann sich die Aare bei Hochwasser ausbreiten.
Adrian Moser
Durch den Abbruch des früheren Dammes kann sich die Aare auf einer Breite von mehreren Hundert Metern ausdehnen.
Durch den Abbruch des früheren Dammes kann sich die Aare auf einer Breite von mehreren Hundert Metern ausdehnen.
Adrian Moser
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Nähert man sich dem Selhofenzopfen von Belp her, so ist der erste Eindruck niederschmetternd. Ein kahler Damm mit einem breiten Kiesweg zieht sich in die Ferne. Noch ist der Weg offiziell gesperrt, die Eröffnung ist für Mitte Juli geplant. Rechts strömt die grüne Aare dahin, links plätschert die Giesse. Dazwischen nichts als Steine und Erde. Von der Stirne rinnt in der prallen Sonne der Schweiss. Die umfangreiche Rodung im Rahmen der Hochwasserschutz- und Renaturierungsmassnahmen ist es, die Peter Wittwer noch immer zornig macht – auch wenn die Bäume schon vor Monaten gefällt wurden. «Das war Natur pur», sagt der «Ur-Belper», wie sich Wittwer selber nennt. «Die schönsten Stücke des Auenwaldes sind weg.» Es werde Jahre, wenn nicht Jahrzehnte dauern, bis sich die Natur erholt habe. Für ihn sind die Massnahmen «völlig übertrieben». Er hofft, dass die «Vernichtung» der geschützten Auen in Belp nun ein Ende findet. «Sonst heisst es immer, man solle Sorge tragen zur Natur.»

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