Zwei Gemeinden kümmern sich um Nahtstelle zwischen Stadt und Land

Die beiden Berner Agglomerationsgemeinden Köniz und Kehrsatz widmen dem räumlichen Übergang zwischen Stadt und Land ihre Aufmerksamkeit.

Das grüne Band soll eine Art aktiv gestalteter Begegnungsort werden

Das grüne Band soll eine Art aktiv gestalteter Begegnungsort werden

(Bild: zvg)

In dieser Pufferzone zwischen Siedlungsdruck und produzierender Landwirtschaft soll ein so genanntes «grünes Band» entstehen. Das grüne Band, so hoffen die beiden Gemeinden, soll eine Art aktiv gestalteter Begegnungsort werden - offen für eine zeitgemässe Landwirtschaft, die eine stadtnahe Kulturlandschaft prägt. Aber auch offen für Bedürfnisse der Städter nach Ruhe, Erholung und lokalen Angeboten.

Ein «vorbildliches Miteinander» von Natur, Landwirtschaft, Tradition und Freizeit soll es werden, so das Ziel. Erste Projekte beginnen nun, den abstrakten Begriff mit Inhalten zu füllen, wie die beiden Gemeinden am Freitag mitteilten.

Temporäre Kleingärten am Siedlungsrand von Wabern und die Pflanzung einer Allee mit Hochstammobstbäumen in Selhofen zählen zu den bisher realisierten Massnahmen.

Das grüne Band stehe erst am Anfang seiner Entwicklung, betonen die beiden Gemeinden in ihrer Mitteilung. Welche weiteren Projekte und Angebote realisiert würden, hänge vor allem von den Bewohnern, Bewirtschaftern und örtlich engagierten Kreisen ab, so die Gemeinden weiter. Der Fonds Landschaft Schweiz (FLS) leistet einen Beitrag an Projekte.

rv/sda

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