Smide sammelt innert Stunden 250'000 Franken

Der künftige Verleihvelo-Konkurrent von Publibike hat genug Geld gesammelt, um seine Flotte für die Stadt Bern aufzubauen.

Die Geldsammelaktion von Smide war erfolgreich.

Die Geldsammelaktion von Smide war erfolgreich.

(Bild: Urs Jaudas)

Es sieht gut aus für den Start des Publibike-Konkurrenten Smide in der Stadt Bern. Das nötige Fremdkapital von 250‘000 Franken für den Aufbau der Flotte von E-Bikes ist wenige Stunden nach der Lancierung der Crowdlending-Aktion zusammengekommen. «Dass es so schnell geht, hat uns extrem überrascht und auch sehr gefreut», sagt Smide-Chef Raoul Stöckle gegenüber Energy Bern. Schon im Oktober will der E-Bike-Verleiher in Bern loslegen. Wie viele E-Bikes beim Start bereit stehen werden, ist noch nicht klar.

Die Mindestsumme pro Investor bei der Crowdfunding-Aktion war 5000 Franken. Als Entschädigung für den gewährten Kredit gibt es 0,5 Prozent Nettozins und ein Drei-Jahres-Abo von Smide.

Weil es so gut gelaufen sei, werde man die Crowdlending-Aktion gleich wiederholen, so Stöckle. Dadurch könnten zusätzliche Velos angeschafft werden. Zudem sei es wünschenswert, nicht nur die Stadt Bern zu erschliessen, sondern auch Agglomerationsgemeinden wie Ittigen und Köniz. Smide wird zum ersten Konkurrenten von Publibike, das in Bern nach dem Veloschloss-Debakel in Schieflage geraten ist.

Smide will in Bern mit 200 E-Bikes anfangen, dann in einem ersten Schritt auf 300 Velos ausbauen. In Zürich ist der Anbieter seit April aktiv und hat 250 Fahrräder in Betrieb. Im Unterschied zu Publibike gibt es bei Smide keine festen Stationen, es ist ein «Free-Floating-System». Die Leihvelos werden an einem beliebigen Ort innerhalb einer definierten Region abgestellt.

cse

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