SP Bolligen will für Verbleib von Coca-Cola-Fabrik kämpfen

In einem offenen Brief fordert die SP Bolligen die Coca-Cola-Leitung auf, ihren Entscheid nochmals zu überdenken.

Die SP Bolligen wehrt sich gegen den geplanten Stellenabbau von Coca-Cola.

Die SP Bolligen wehrt sich gegen den geplanten Stellenabbau von Coca-Cola.

(Bild: Keystone)

Coca-Cola will die Produktionsstätte in Bolligen bis Ende 2015 aufgeben. Damit verlieren 90 Mitarbeiter ihre Stelle. Die SP Bolligen will den Unternehmensentscheid nicht einfach hinnehmen. In einem ­offenen Brief fordert sie den Bolliger Gemeinderat dazu auf, «umgehend Verhandlungen mit der Coca-Cola-Leitung aufzunehmen, damit diese den Standortentscheid nochmals überdenkt.»

Falls die Konzernleitung den «unverständlichen und ungerechtfertigten» Schliessungsentscheid nicht zurücknehme, soll sich der Gemeinderat aktiv an der Suche nach optimalen Lösungen für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beteiligen, heisst es im Schreiben. «Im Weiteren erwarten wir, dass sich der Gemeinderat dafür einsetzt, dass den Mitarbeitern, die durch den Verlust des Arbeitsplatzes in eine Notlage geraten, schnell und unbürokratisch geholfen wird.»

Im Schreiben verweisen die Sozial­demokraten auch darauf, dass das Worb­lental in den letzten Jahren zahlreiche Industriebetriebe, wie etwa die Gurit-Worbla in der Papiermühle, die Kartonfabrik Deisswil und die Selecta in Bolligen, verloren hat. Für die Arbeiterinnen und Arbeiter von Coca-Cola «wird es deshalb immer schwieriger, einen neuen Job in der Region zu finden».

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