Einsprachen gegen Bikepark abgewiesen

Das zuständige Amt hat die Einsprachen gegen den Bau eines Bikeparks in Oberried abgelehnt. Die Einsprecher sind «ernüchtert».

Eine weitere Hürde genommen: Thomas Binggeli und sein Bikepark.

Eine weitere Hürde genommen: Thomas Binggeli und sein Bikepark.

(Bild: Adrian Moser)

Der Könizer Velounternehmer Thomas Binggeli ist seinem Ziel einen weiteren Schritt näher gekommen: Das Amt für Gemeinden und Raumordnung des Kantons Bern (AGR) hat die Pläne für einen Bikepark bei Thömus Veloshop in Oberried genehmigt. Die knapp 20 noch hängigen Einsprachen hat es abgewiesen. Damit ist der Weg für den Bau des Parks frei – sofern die Einsprecher den Entscheid nicht weiterziehen.

Binggeli zeigt sich auf Anfrage erfreut über den Entscheid. Für sein Unternehmen ist die Überbauungsordnung von grosser Bedeutung: Sie ermöglicht nicht nur den Bau des Bikeparks, sondern auch die nachträgliche Legalisierung des Geschäfts in Oberried, das weit grösser ist, als die Bewilligung zulässt. Wann der Bau des Parks beginnen soll, stehe noch nicht fest, sagt Binggeli. Um weitere Verzögerungen zu vermeiden, bekräftigt er, was er den Einsprechern schon vor Jahresfrist angeboten hatte: «Ich bin bereit, mich mit ihnen an einen Tisch zu setzen, um eine Lösung zu suchen.» Landwirt Daniel Krähenbühl, einer der Einsprecher, ist wegen der Abweisung der Einsprachen «ernüchtert». Er sagt, er werde die Begründung eingehend prüfen und dann entscheiden, ob er den Entscheid weiterziehen werde. Er zeigt sich zwar ebenfalls gesprächsbereit. Bezogen auf die gerügten Punkte sehe er aber kaum Chancen auf eine Einigung.

Der Bund

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt