Der Geruch von Wurst und Weihrauch

Krönung einer Kirchweihe: Der Patriarch aus Belgrad bei den Serbisch-Orthodoxen in Belp.

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Markus Dütschler

Eine Kirche in einem Industriegebiet? Das klingt nicht idyllisch, doch bei Veranstaltungen wie an diesem Sonntag ist es praktisch: Die Autos, die Gläubige zum Belper Gotteshaus bringen, werden von Verkehrsposten auf leere Parkflächen der benachbarten Unternehmen gelotst. Nur eine Limousine darf vor den Eingang fahren. Die Türen gehen auf und Seine Heiligkeit, der Patriarch von Serbien, entsteigt dem Wagen. Begleiter setzen ihm die Mitra aufs Haupt und drücken ihm den Bischofsstab in die Hand. Der 88-jährige Irenej weiht die Kirche ein, die nach Kyrill und Method benannt ist. Diese Glaubensboten aus dem heutigen Nordgriechenland brachten den Völkern im Osten jene Schrift, die kyrillisch heisst und in Serbien und Russland verwendet wird.

Der Bund

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