Chlyforst-Anwohner verlangen Transparenz und neue Überprüfung

Für den Verein Chlyforst ist die Wahl von Bernhard Antener in den BLS-Verwaltungsrat «ein weiteres Glanzstück im Versagen der Politik rund um die Standortwahl der BLS».

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(Bild: Adrian Moser)

Der Verein ist ein Zusammenschluss von Anwohnern, die durch die geplante BLS-Werkstätte im Gebiet Chlyforst-Nord direkt betroffen sind. Die Arbeiten der Begleitgruppe müssten nach Anteners Wahl in einem anderen Licht betrachtet werden, heisst es im Communiqué. Eine Offenlegung der geheimen Abstimmungen, die zum Standort Chlyforst führten, sei ein Muss. Die Öffentlichkeit könne so sehen, dass nicht der Standort mit den besten Rahmenbedingungen ausgewählt worden sei, sondern der mit der kleinsten Lobby.

Die Begleitgruppe habe zudem die nachträglichen Abklärungen zum möglichen Standort Biel nur «lieblos durchgeführt». Aufgrund der neusten Entwicklung müsse diese Option neu und unabhängig geprüft werden.

Der Standort Chlyforst sei inakzeptabel, betont der Verein einmal mehr. «Darum wehren wir uns mit allen Mitteln des Vereinsrechts - falls nötig bis vor Bundesgericht.» Die von der BLS eingesetzte Begleitgruppe hatte im Herbst 2016 bekanntgegeben, sie halte das Chlyforst-Nord für den bestmöglichen Standort einer neuen BLS-Werkstätte. Am vergangenen Freitag war bekanntgeworden, dass die Berner Regierung den Begleitgruppen-Präsidenten Antener (SP) in den BLS-Verwaltungsrat delegieren will.

mon/sda

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