BKW reicht Bericht zu Wohlensee-Staudamm ein

Die BKW muss nachweisen, dass der Damm ob dem AKW Mühleberg erdbebenfest ist. Nun hat der Energiekonzern den Bericht bei der Schweizer Atomaufsichtsbehörde ENSI fristgerecht eingereicht.

Die BKW muss beweisen, dass der Staudamm ob dem AKW-Mühleberg erdbebensicher ist.

Die BKW muss beweisen, dass der Staudamm ob dem AKW-Mühleberg erdbebensicher ist.

(Bild: Adrian Moser)

Der Berner Energiekonzern BKW, der Betreiber des AKW Mühleberg, hat Ende Januar fristgerecht den Nachweis zur Standsicherheit des Wohlensee-Staudamms eingereicht. Die Schweizer Atomaufsichtsbehörde ENSI will die Daten bis Mitte Jahr beurteilen.

Der Nachweis wird nun zusammen mit dem für die Sicherheit von Stauanlagen zuständigen Bundesamt für Energie BFE geprüft, wie das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) am Donnerstag auf seiner Internetseite bekanntgab.

Das ENSI verfüge jetzt über die nötigen Daten, um in Zusammenarbeit mit dem Talsperren-Spezialisten des Bundes eine Beurteilung vornehmen zu können, lässt sich Georg Schwarz, Leiter des Aufsichtsbereich Kernkraftwerke, zitieren.

ENSI war mit den Daten nicht zufrieden

Eine umfassende Beurteilung unter Einbezug aller Daten werde voraussichtlich Mitte dieses Jahres vorgestellt. Die BKW muss nachweisen, dass der oberhalb des AKW Mühleberg gelegene Staudamm gegen ein 10'000-jährliches Erdbeben gerüstet ist.

Die BKW hatte bereits Ende November einen Nachweis eingereicht. Die Atomaufsichtsbehörde war mit den Daten jedoch nicht zufrieden, da die Standsicherheitsnachweise nicht überarbeitet wurden. Das ENSI forderte am 10. Januar einen Nachweis nach neuen Gefährdungsangaben.

bs/sda

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