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16 Millionen für Hochwasserschutz bei Interlaken

Auf dem Bödeli entlang der Lütschine soll der Hochwasserschutz ausgebaut werden. Dafür spricht der Grosse Rat 16,1 Millionen Franken.

Der Hochwasserschutz auf dem Bödeli entlang der Lütschine soll bald weniger mobil daherkommen. (Archiv)
Der Hochwasserschutz auf dem Bödeli entlang der Lütschine soll bald weniger mobil daherkommen. (Archiv)
Keystone

Der Grosse Rat hat am Mittwoch einen Kantonsbeitrag an ein Projekt zur Verbesserung des Hochwasserschutzes im Raum Interlaken genehmigt. Der Rat bewilligte diskussionslos und ohne Gegenstimme einen Kredit von 16,1 Millionen Franken.

Die Schwellenkorporation Bödeli Süd will mit dem Projekt erreichen, dass die Gebiete entlang der Lütschine vor einem Jahrhunderthochwasser geschützt sind. Zu diesem Zweck will sie mit Unterstützung von Kanton Bern und Bund unter anderem einen Rückhalteraum für Geschiebe aus der Lütschine schaffen.

Auch sollen bei der Gsteigwilerbrücke der Querschnitt dieses Flusses verbreitert und gewisse Dämme erhöht und ersetzt werden. Ab Wilderswil will die Korporation einen Abflusskorridor bauen, der bei einem Jahrhundertereignis die Fluten der Lütschine kontrolliert in den Brienzersee ableiten soll.

Das Vorhaben wird auf 31,6 Millionen Franken veranschlagt und geht auf die grossflächigen Überschwemmungen von August 2005 in den Lütschinentälern und dem gesamten Bödeli zurück. Überschwemmt wurden damals auch die Autobahn A8 und die Gleise der Berner Oberland-Bahnen.

Die Schäden an Gebäuden, Infrastruktur und Kulturland beliefen sich auf rund 160 Millionen Franken.

(SDA)

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