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Nächtliche Glockenschläge sind umstritten

Der Lärm der Kirchenglocken ist vielerorts ein Politikum. Klagen sind aber nicht immer von Erfolg gekrönt.

Die Idylle trügt: Glockengeläut sorgt vielerorts für Unmut (im Bild: die Kirche von Limpach).
Die Idylle trügt: Glockengeläut sorgt vielerorts für Unmut (im Bild: die Kirche von Limpach).
Manu Friederich

In Worb haben Anwohner der reformierten Kirche eine Beschwerde beim Regierungsstatthalter eingereicht, da sich sie vom Glockenschlag gestört fühlen. Sie möchten erreichen, dass dieser zumindest in der Nacht ausgesetzt wird.

Rückendeckung erhalten die Beschwerdeführer von der IG Stiller, die sich gegen den nächtlichen Kirchenglockenlärm einsetzt. In einem Fall ist die IG aus dem sankt-gallischen Gossau bis vor den Europäischen Gerichtshof in Strassburg gezogen war, dort aber abgeblitzt. «Eine viertelstündliche Werbesendung in der Nacht kann nicht toleriert werden», schreibt IG-Mitglied Samuel Büechi auf Anfrage. Lärm mache krank. Er fordert, dass die Glocken mindestens zwischen 22 und 7 Uhr ruhen.

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