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«Die wahre Grenze liegt im Kopf»

Dieses Wochenende werden 2500 Radbegeisterte beim Volksrennen Alpenbrevet mit sich selber ringen. 
Frauen stehen bei diesem Anlass nur wenige am Start. Die Hindelbankerin Marlen Reusser ist eine von ihnen.

Selina Stucki
Pedalen ohne Unterlass: Am Samstag werden Marlen Reussers Muskeln brennen.
Pedalen ohne Unterlass: Am Samstag werden Marlen Reussers Muskeln brennen.
Adrian Moser

Noch vor sechs Jahren war sie ein Sportmuffel – heute hat sie sich an das Gefühl gewöhnt, dass die Muskeln irgendwann «nicht mehr zu brennen aufhören». Während sie in Begleitung des «Bund» an ihrem Hausberg Lueg im Emmental das letzte Mal vor dem Radrennen ihre Beine aufwärmt, erzählt Marlen Reusser aus Hindelbank, was sie am Radrennen Alpenbrevet so reizt: «Ich will mich selber herausfordern, will spüren, was bei mir drin liegt.» Mit 13 Stundenkilometern fährt Reusser die zwölfprozentige Steigung hoch, rechts das Alpenpanorama, links die Aussicht auf das dunstige Mittelland. Ihre Atmung geht ruhig und gleichmässig – von Anstrengung keine Spur.

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