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Regierungsrat Müller verteidigt umstrittene Einbürgerungspraxis

Für die Rückzahlung von Sozialhilfe bei der Einbürgerung gibt es widersprüchliche Regeln, wie ein irakischer Physiker erfahren musste.

Die Sicherheitsdirektion von Philippe Müller (FDP) verlangt vom irakischen Physiker Munir al-Hashimi weitere 40'000 Franken.
Die Sicherheitsdirektion von Philippe Müller (FDP) verlangt vom irakischen Physiker Munir al-Hashimi weitere 40'000 Franken.
Franziska Rothenbühler

Der irakische Physiker Munir al-Hashimi könnte an einem Projekt der Universitäten Bern und Katar weiterarbeiten, wenn er das Schweizer Bürgerrecht erhalten würde (lesen Sie hier die Vorgeschichte). Dieses braucht er, weil Katar seine Visabestimmungen verschärft hat und Hashimi mit einem Niederlassungsausweis dort nicht mehr einreisen kann. Die Stadt Bern hiess die Einbürgerung Hashimis gut, nachdem dieser die Kosten für bezogene Sozialhilfe in Höhe von 34'000 Franken zurückbezahlt hatte.

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