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Raub-Prozess in Bern wird unterbrochen

Nach dem überraschenden Geständnis des Haupttäters wird der Prozess vertagt.

Hinter den Mauern des Amthaus fand der Prozess gegen den 33-jährigen Mann aus der Ukraine statt.

Hinter den Mauern des Amthaus fand der Prozess gegen den 33-jährigen Mann aus der Ukraine statt.

(Bild: Adrian Moser)

Es kommt selten vor, dass ein Angeschuldigter in einem Prozess eine Bombe platzen lässt. In diesem Verfahren wegen eines brutalen Raubüberfalls auf einen Stadtberner Pfandleiher und Schmuckhändler Ende 2017 war dies anders («Bund» von gestern). Als der heute 33-jährige Angeschuldigte aus der Ukraine vor dem Regionalgericht Bern-Mittelland aussagte, eröffnete er seine Rede mit den Worten: «Ich habe gelogen, ich war in der Schweiz, ich war in Bern.» Bislang hatte er hartnäckig bestritten, mit dem brutalen Raub auf den damals 76-jährigen Ladeninhaber an der Von-Werdt-Passage etwas zu tun zu haben. Nun sagte er: «Ich war das, ich schäme mich, diesem Mann solche Schmerzen beigefügt zu haben.» Er hoffe, dass ihm dieser die Tat verzeihen könne. Das Opfer ist seit dem Überfall stark beeinträchtigt und ist ein Pflegefall.

mdü

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