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Progr will zweiten Vorplatz verhindern

Im Innenhof des Berner Kulturzentrums sind Drogen und Dealer ein Thema. Die Lage hat sich zugespitzt. Die Polizei sieht jedoch keine Parallelen zum Vorplatz der Reitschule.

Damit der Progr-Hof gemütlich bleibt, müssen die Besucher ihren Müll nun selber entsorgen. Das klappt noch nicht so gut.

Damit der Progr-Hof gemütlich bleibt, müssen die Besucher ihren Müll nun selber entsorgen. Das klappt noch nicht so gut.

(Bild: Adrian Moser)

Naomi Jones

Sie lassen den Abfall liegen, hören mit dem Handy und mitgebrachten Boxen laute Musik und sind frech. Im Hof des Progr machen kiffende Jugendliche Pro­bleme. Die Progr-Geschäftsleiterin Silvia Hofer beschreibt die Situation dramatisch. «Manchmal sind die Haschschwaden um vier Uhr nachmittags so dicht, dass man kaum mehr atmen kann.» Künstlerinnen und Mitarbeiter aus dem Progr seien mehrfach bedroht worden, und Schüler getrauten sich manchmal nicht mehr, zum Kunst- oder Musikunterricht zu kommen, weil im Hof Kampfhunde frei herumlaufen würden. Künstler und Familien mit Kindern seien nicht mehr auf dem Platz. Die Jugendlichen hätten das Gefühl, dass der Progr-Hof ein Ort sei, an dem sie tun könnten, was sie wollten.

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