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Opfer und Täter müssen sich nicht mehr begegnen

An Regionalgerichten wird Videoübertragung installiert, damit Opfer in einem separaten Raum aussagen können. Der Opferhilfe geht das zu wenig weit.

Auch im Berner Amthaus werden Opfer von Gewaltverbrechen gesondert befragt.

Auch im Berner Amthaus werden Opfer von Gewaltverbrechen gesondert befragt.

(Bild: Adrian Moser)

Bernhard Ott@Ott_Bernhard

Für Opfer von Gewaltverbrechen ist die Konfrontation mit dem Erlittenen schmerzhaft. Treffen sie vor Gericht erneut auf die Täter, kann dies im schlimmsten Fall zu einer Retraumatisierung führen. Die Berner Justiz möchte daher Direktkonfrontationen von Opfern mit Tätern künftig vermeiden. So hat das Obergericht die Beschaffung eines Systems zur Bild- und Tonübertragung in den Gerichtssälen der vier Regionalgerichte publiziert.

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