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Nisthilfe für Berner Jungstörche

Der Nachwuchs der Störche, die auf dem Gebäudes des Nationalen Pferdezentrums in Bern ihr Nest haben, werden wohl bald selber brüten. Dafür wird nun eine Nisthilfe installiert.

Die Nisthilfe soll dazu beitragen, dass weitere Störche sich in Bern niederlassen, wie beispielsweise auf dem Psychiatriezentrum in Münsingen.
Die Nisthilfe soll dazu beitragen, dass weitere Störche sich in Bern niederlassen, wie beispielsweise auf dem Psychiatriezentrum in Münsingen.
zvg

Seit 2016 brütet im Nest auf dem Kamin eines historischen Gebäudes des Nationalen Pferdezentrum jeweils ein Storchenpaar. Es gab bereits Nachwuchs, der nun bald selber zum Brüten in die Heimat zurückkehren dürfte. Jungstörche kehren meist nach drei bis fünf Jahren zu ihrer Brutstätte zurück.

Um den Jungstörchen möglichst optimale Bedingungen zu bieten, wird das Nationale Pferdezentrum zusammen mit dem Vogelschutzverein Wasen und der Berufsfeuerwehr Bern am Mittwoch eine Nisthilfe auf einem der Reithallendächer installieren. «Das Nationale Pferdezentrum und seine Umgebung scheint für Störche durchaus attraktiv zu sein», wird Zentrumsleiterin Salomé Wägli in einer Mitteilung vom Montag zitiert. In der Umgebung beobachte sie jeweils mehrere fremde Störche. Auch dieses Jahr gab es bereits Streit um das Nest auf der Schmiede.

Dank der Nisthilfe, so hofft Wägli, dürften sich bald weitere Störche in Bern niederlassen. Der Natur- und Vogelschutzverein Wasen um Präsident Martin Leuenberger hat sich mit zahlreichen Aktivitäten im Emmental und darüber hinaus einen Namen gemacht. Der Verein wurde 1993 gegründet. Die gegen 30 Aktivmitglieder betreuen rund 1000 Nistkästen für verschiedene Vogelarten, pflegen Hecken und ein Feuchtbiotop und veranstalten Exkursionen. Seit rund einem Vierteljahrhundert organisiert der Verein auf der Hinterarnialp auch Zugvogeltage.

(SDA)

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