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Was der Absturz der FDP für die Stadtberner Wahlen bedeutet

Die Chancen der FDP auf den Wiedereinzug in die Berner Stadtregierung sind gesunken. Die GLP wiederum ist gar nicht mehr auf eine bürgerliche Einheitsliste angewiesen.

FDP-Präsident Christoph Zimmerli in der Klemme. Muss sich die gebeutelte Partei wieder der SVP um den Hals werfen?

FDP-Präsident Christoph Zimmerli in der Klemme. Muss sich die gebeutelte Partei wieder der SVP um den Hals werfen?

(Bild: Christian Pfander)

Bernhard Ott@Ott_Bernhard

Um die Jahrtausendwende hat fast jeder fünfte Wählende in der Stadt Bern freisinnig gewählt. In den Nationalratswahlen vom letzten Wochenende waren es noch 7,6 Prozent. Wer sich bei Exponenten der Partei nach den Gründen für dieses Debakel umhört, hört im Wesentlichen zwei Erzählungen. Die offizielle führt den Absturz auf die «grüne Welle» zurück. «Die Stadt Bern ist ein grünes Labor. Deshalb erstaunt es auch nicht, dass uns der Politikwechsel prozentual stärker trifft als die FDP schweizweit», sagt Parteipräsident Christoph Zimmerli.

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