Zwei Bernerinnen wollen sich zu «Figaro» in den Final schwimmen

Romina Lauper und Sara Nyffeler von Synchro Bern vertreten die Schweiz an der Junioren-EM im Synchronschwimmen.

Romina Lauper (links) und Sara Nyffeler mit Trainerin Julia Vasileva. (zvg)

Romina Lauper (links) und Sara Nyffeler mit Trainerin Julia Vasileva. (zvg)

Vor drei Jahren nahmen die zwei bereits einmal zusammen an einem internationalen Wettkampf teil. Am Comen Cup, einem Anlass für 13- bis 15-Jährige, starteten sie mit dem Nationalteam, allerdings «nur» in der Gruppe. «Damals gewann ein anderes Duo die interne Ausscheidung», sagt die im August 16-jährige Ostermundigerin Sara Nyffeler. Ihre Partnerin, die um ein Jahr ältere Konolfingerin Romina Lauper, ergänzt: «Jetzt haben wir endlich auch das Duett-Badekleid im Gepäck.»

Rund 20 Stunden wöchentlich investieren die beiden für das Training im Wasser und an Land. Im Moment weilen sie bereits die zweite Woche im Trainingslager in Madrid. Zusammengerechnet mit den Junioren-EM, die nächste Woche in Belgrad stattfindet, fehlen sie so die letzten vier Wochen vor den Ferien. Lauper, welche die letzten zwei Schuljahre am Gymnasium Neufeld auf drei Jahre aufgeteilt hat, und Nyffeler, welche die Sportklasse am Gymnasium Hofwil besucht, mussten deshalb diejenigen Prüfungen, die sie verpassen werden, vorholen. «Das war eine strenge Zeit», sind sie sich einig.Im Verein, bei Synchro Bern, wird das Duett von Julia Vasileva trainiert, der Team-Olympiasiegerin von 2000 in Sydney. Allerdings kann die Russin durch ihre Doppelfunktion als Cheftrainerin im Verein und Leistungssportchefin im Verband nicht mit den Juniorinnen mitreisen. Stattdessen kümmert sich Marianne Poliquin um sie. Die Trainerin der Soloschwimmerin von Onex ist jedoch keine Unbekannte für Lauper und Nyffeler: Die Kanadierin hatte Vasileva bereits während deren Abwesenheit im Jahr 2008, als sie Ariane Schneider und Magdalena Brunner auf die Olympischen Spiele in Peking vorbereitete, vertreten.

Zum Ziel haben sich die Bernerinnen den Final der besten 12 gesetzt. Schwimmerinnen wie auch Trainerin verweisen aber auf die Tatsache, dass es ältere Athletinnen am Start haben werde. Beide können vom Alter her auch im nächsten Jahr noch einmal auf Junioren-Stufe starten, Nyffeler sogar noch eine Saison länger. Die Choreografie des Duetts zu «Figaro» wurde bereits von den Schweizer Olympionikinnen gezeigt und ist dadurch sehr anspruchsvoll. In der Gruppe interpretieren die Schweizerinnen Musik des Rock-Violinisten David Garrett, das Thema der Free Combination, einer Kombination aus Solo, Duett und Gruppe, ist «Saturday Night Fever». Da wird mit Laura Friderich noch eine dritte Bernerin mit von der Partie sein.

Der Bund

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