Zivilschutz beendet Einsatz im Kandertal

Zur Behebung der Schäden des Unwetters vom 10. Oktober haben bernische Zivilschützer im Kander- und im Gasterntal 533 Diensttage geleistet.

Zivilschutzleistende halfen in der vom Unwetter betroffenen Region bei den Aufräumarbeiten.

Zivilschutzleistende halfen in der vom Unwetter betroffenen Region bei den Aufräumarbeiten.

(Bild: Sam Buchli)

221 Personen aus verschiedenen Regionen des Kantons standen im Einsatz. Dieser ist Ende Oktober abgeschlossen worden.

Die Zivilschützer wurden laut einer Mitteilung der bernischen Polizei- und Militärdirektion vielfach einzelnen Betroffenen des Unwetters zugeteilt und halfen diesen, die Häuser und Grundstücke von Schutt und Schlamm zu befreien. Dieser direkte Kontakt sei von allen Seiten sehr geschätzt worden, heisst es in der Mitteilung.

«Für die Betroffenen zählte nicht nur die Hilfe beim Aufräumen. Es war ihnen auch wichtig, mit jemandem über das Geschehene sprechen zu können», wird Peter Rösti in der Mitteilung zitiert. Er koordinierte für das kantonale Amt für Bevölkerungsschutz, Sport und Militär den Zivilschutzeinsatz.

Auch nächstes Jahr Einsätze in diesen Gebieten

Zivilschützer halfen aber auch beim Bau von beschädigten und zerstörten Wegen und Brücken und ein Teil von ihnen fischte rund vier Tonnen Forellen aus Bächen und Tümpeln. Diese waren zuvor beim Unwetter aus der Fischzucht beim Blausee weggeschwemmt worden. Der Blausee befindet sich bei Mitholz, der vom Unwetter am meisten betroffenen Ortschaft.

Knapp die Hälfte der Einsatzstunden geht auf das Konto der Zivilschutzorganisation Niesen, den übrigen Teil der Arbeiten leisteten Personen aus den Zivilschutzregionen Gantrisch, Aarberg, Kirchberg plus und Thun-Westamt.

Es ist geplant, dass der Zivilschutz im kommenden Jahr ins vom Unwetter betroffene Gebiet zurückkehrt. Er soll dort Instandstellungsarbeiten vornehmen.

dam/sda

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