Verein Neustadt will den Platz beleben

Der neu gegründete Verein Neustadt Bern will die Umgestaltung der Schützenmatte gegenüber der Stadt koordinieren.

Ein neuer Verein strengt sich an, bei der Neugestalltung der Schützenmatte seine Interessen einzubringen.

Ein neuer Verein strengt sich an, bei der Neugestalltung der Schützenmatte seine Interessen einzubringen.

(Bild: Adrian Moser (Archiv))

Christian Zellweger@@chzellweger

Beim Projekt um eine autofreie Schützenmatte gibt es einen neuen Mitspieler: Am Dienstag hat sich der Verein Neustadt Bern gegründet, wie dieser am Donnerstag mitteilte. Das Hauptziel des Vereins: die Förderung der «Lebensqualität des öffentlichen Raums» im Grossraum Schützenmatte. Der Verein sehe sich als Ansprechpartner für die Stadt in der Neugestaltung dieses Perimeters, wie Vorstandsmitglied Jürg Lüdi auf Anfrage sagt.

Zusammengeschlossen haben sich vorerst die Bollwerkstatt, das Kapitel, das Restaurant O’bolles, die Schule für Gestaltung Biel Bern, die Technische Fachschule, der Förderverein der Reitschule sowie die Veranstalter des Una-Festivals und der Wakkelbar, welche bei der letzten sommerlichen Zwischennutzung auf der Schützenmatte die Konzertbühne Solstage betrieben hatten. Dabei soll es aber nicht bleiben: «Wir suchen weitere Mitstreiter», sagt Lüdi.

Diese breite Koalition soll die verschiedenen Ansprüche sammeln und im Mitwirkungsverfahren zur Umgestaltung für «den Ausgleich von Nutzungsinteressen als Spiel- und Sportplatz, Begegnungs-, Aufenthalts-, Veranstaltungs- und Kunstraum» sorgen. Konkrete Projektvorhaben hat der Verein noch nicht. Die erste Vorstandssitzung findet gemäss Lüdi Ende November statt. Als Verein habe man deshalb auch noch keinen offiziellen Kontakt mit der Stadt aufgenommen.

Einzelne Protagonisten standen aber schon während der Zwischennutzungs-Projekte Neustadt-Lab in den vergangenen zwei Jahren mit den Behörden in Kontakt. So war etwa Lüdi selbst für die Koordination und die Kuration der Zwischennutzung verantwortlich. Auch das Organisationskomitee für die Ausgabe 2017 rekrutiert sich aus dem neuen Verein.

Der Bund

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