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Stadt will teure Software selber entwickeln

Es gebe keine Alternative zur Entwicklung einer eigenen Sozialhilfe-Software in Bern. Ein Software-Hersteller sagt aber, dass es durchaus eine günstigere Alternative gibt.

Die Stadt will mehr Kontrolle über die IT in der Sozialhilfe – und will dafür dreimal mehr bezahlen als nötig.

Die Stadt will mehr Kontrolle über die IT in der Sozialhilfe – und will dafür dreimal mehr bezahlen als nötig.

(Bild: Urs Jaudas (Archiv))

Bernhard Ott@Ott_Bernhard

Selbst Sozialdirektorin Franziska Teuscher (GB) sagte in der Stadtratsdebatte von Mitte Juni über die neue Fallführungssoftware in der Sozialhilfe: «Ja, es ist ein teures Projekt. Ich glaube, wir müssen ehrlich sein.» Zudem könne wohl niemand im Rat beurteilen, ob die Kosten für das System gerechtfertigt seien oder nicht, sagte Teuscher. Die Rede ist von einem Kredit in der Höhe von 14,9 Millionen Franken zur Entwicklung der Software. Über diesen Betrag und weitere vier Millionen Franken Betriebskosten für die ersten fünf Jahre werden die Stadtbernerinnen und Stadtberner am 22. September an der Urne befinden.

Der Bund

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