Spitex Bern hat wieder eine fixe Leitung

Die neue Frau an der Spitze der Berner Spitex heisst Claudine Bumbacher.

Claudine Bumbahcher ist die neue Spitex-Chefin.

Claudine Bumbahcher ist die neue Spitex-Chefin.

(Bild: zvg/Inselspital)

Nach einer turbulenten Zeit hat die Spitex Bern eine neue Geschäftsführerin. Der Verwaltungsrat hat sich in einem mehrstufigen Auswahlverfahren für die 55-jährige Claudine Bumbacher entschieden.

In den letzten Jahren war Bumbacher als Leiterin Operations- und Managementsupport an der Direktion Medizin der heutigen Insel Gruppe AG tätig. Sie verfügt laut Mitteilung der Spitex Bern über breite Führungs- und Projektleitungserfahrung.

Bumbacher übernimmt die Geschäftsführung bei der Spitex Bern auf Anfang 2019. Spitex Bern mit ihren rund 400 Angestellten hat unruhige Zeiten hinter sich.

Im vergangenen Winter sorgte die Freistellung von Daniel Piccolruaz für Schlagzeilen, der die Organisation im Mandatsverhältnis neu organisieren sollte. Piccolruaz kam zum Schluss, die Organisation habe eine aufgeblasene Verwaltung. Der Verwaltungsrat warf ihm umgekehrt vor, ein Komplott zur Destabilisierung der Spitex Bern organisiert zu haben.

Etwas später gab die damalige Spitex-Bern-Verwaltungsratspräsidentin Rahel Gmür ihre Demission bekannt. Sie war wegen ihres Lohns von rund 185'000 Franken hart kritisiert worden. Der Verwaltungsrat wurde rundum erneuert, neu an der Spitze steht die frühere Nationalrätin und Stadtberner Gemeinderätin Therese Frösch.

Die Geschäftsleitung wurde nach Piccolruaz' Abgang interimistisch geführt, zuletzt von Judith Liechti. Sie wird auch in Zukunft der Geschäftsleitung von Spitex Bern angehören.

zec/sda

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