Smide sucht Geld für den Start in Bern

Ein Fremdkapital von 250000 Franken will der Publibike-Konkurrent Smide über die Crowdlending-Plattform Swisspeers aufnehmen, um den Start in der Bundesstadt foranzutreiben.

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(Bild: Urs Jaudas)

Mischa Stünzi

Vor zwei Wochen bekam der Veloverleiher Smide vom Gemeinderat grünes Licht für den Aufbau einer E-Bike-Flotte in Bern. Nun sucht der Publibike-Konkurrent nach Geldgebern, um den Start in der Bundesstadt zu beschleunigen.

Fremdkapital in der Höhe von 250000 Franken will Smide über die Crowdlending-Plattform Swisspeers aufnehmen. Mindestsumme pro Investor sind 5000 Franken für eine Laufzeit von drei Jahren. Als Entschädigung für den gewährten Kredit winken 0,5 Prozent Nettozins und ein 3-Jahres-Abo von Smide. Als Sicherheit dienen die 7000 Franken teuren E-Bikes des bernischen Herstellers Stromer. 10 Prozent der angestrebten Summe hatte Smide gestern Abend schon beisammen.

Ziel sei es, sagt Smide-Geschäftsführer Raoul Stöckle, ab Oktober in Bern präsent zu sein – «je nach Fortschritt der Vorbereitungsarbeiten und je nach Wetter auch etwas früher oder später».

So oder so nach Bern

Der Schritt nach Bern sei aber nicht davon abhängig, ob beim Crowdlending-Projekt tatsächlich 250000 Franken zusammenkämen, erklärt Stöckle. «Wir planen so oder so, nach Bern zu kommen.» Ohne Crowdlending könnte der Start aber etwas später und mit einer kleinere Flotte erfolgen.

Smide will in Bern mit 200 E-Bikes anfangen, dann in einem ersten Schritt auf 300 Velos ausbauen. In Zürich ist der Anbieter seit April aktiv und hat 250 Fahrräder in Betrieb. Im Unterschied zu Publibike gibt es bei Smide keine festen Stationen. Die Leihvelos werden an einem beliebigen Ort innerhalb einer definierten Region abgestellt.

Der Bund

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