«Mit den 68ern hatte ich manchen Streit auszufechten»

Am 10. November wird Walther Hofer 90 Jahre alt. Ein Gespräch über wichtige Stationen im Leben des Historikers und Alt-Nationalrates.

«Wer sagt, das Reduit sei ein Mythos gewesen, hat keine Ahnung»: Walther Hofer.

«Wer sagt, das Reduit sei ein Mythos gewesen, hat keine Ahnung»: Walther Hofer.

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Herr Hofer, war es Ihnen schon früh klar, dass Sie Historiker werden wollten?

Ich habe mich schon immer für Geschichte interessiert. Man muss an die Zeitumstände denken: Ich bin 1936 bis 1939 ins Gymnasium gegangen, also zwischen der Remilitarisierung des Rheinlandes und dem Beginn des Zweiten Weltkriegs. Darüber haben wir natürlich diskutiert, auch mit jenen, die ein bisschen auf der anderen Seite waren.

Die also vom Nationalsozialismus angezogen wurden?

Ja. Am Freitag, 1. September, als Hitler seine berühmte Rede hielt, es werde zurückgeschossen, sind wir Gymnasiasten sofort nach Hause gegangen. Als ich von Lyss mit dem Velo nach unserem Wohnort Kappelen fuhr, kam mir mein Vater, der Gemeindeschreiber und Lehrer war, bereits in Uniform in einem Auto entgegen. Die Hitler-Rede war kaum verklungen, das waren die ersten Schweizer schon in Uniform. Sie hatten die Aufgabe, die Mobilmachungsplätze zu organisieren.

Sie begannen Ihr Studium, haben aber auch Militärdienst geleistet.

Und wie. 1941 musste ich in die Rekrutenschule. Als ich nach vierzehn Semestern an der Universität fertig war, hatte ich sieben davon im Militär verbracht. In sieben Semestern habe ich also summa cum laude mit dem Doktortitel abgeschlossen.

Wie hoch sind Sie beim Militär aufgestiegen?

Zum Schluss bis zum Oberstleutnant. Das war dann aber nach dem Krieg in der Militärbürokratie.

Gab es den Moment, wo Sie gedacht haben: Jetzt geht der Krieg auch für uns los?

Ja. Als Frankreich 1940 zusammenbrach, war uns Studenten schon mulmig zumute. Wir waren einigermassen darüber im Bild, dass die Schweizer Armee auf eine solche Lage nicht vorbereitet war. Sie war nach Norden aufgestellt, um einem deutschen Angriff zu begegnen, aber nun standen die Deutschen plötzlich im Westen. Da wäre es für die Deutschen sehr einfach gewesen, die Schweiz einzukassieren. Erst später hat man sich statt für die Rundumverteidigung für das Reduit entschlossen.

Wie sehen Sie die Kontroverse ums Reduit: War es eine «Demutsgeste», wie der Historiker Jakob Tanner geschrieben hat?

Das ist nicht der einzige Blödsinn, den er geschrieben hat. Das Reduit war ein ernsthafter Entschluss, die Armee, nachdem die Schweiz von den Nazis umringt war, noch wirkungsvoll einzusetzen. Das Reduit hatte eine Abschreckungswirkung, verbunden mit der Drohung, man werde die Bahnverbindungen Deutschland–Italien durch Lötschberg und Gotthard in die Luft sprengen. Als dann die deutsche Armee Richtung Russland zog, gab es eine gewisse Erleichterung. Wer sagt, das Reduit sei ein reiner Mythos gewesen, hat keine Ahnung.

War Ihnen nach dem Krieg schnell klar: Der Nationalsozialismus wird mein Thema?

Ja. 1950 ist meine 500-Seiten-Dissertation über Friederich Meinecke in Deutschland erschienen und hat mir hervorragende Besprechungen eingebracht. Das war das Sprungbrett nach Berlin, wo ich ein Semester lang Schweizer Geschichte lehrte. Das hat niemanden interessiert. Als ich dann Vorlesungen über den Nationalsozialismus hielt, war der Hörsaal platschvoll, auch mit ehemaligen Kriegsteilnehmern, zum Teil Offizieren, die erst aus russischer Gefangenschaft zurückgekehrt waren. Das war manchmal ein Tanz auf dem Vulkan.

Hiess es da: «Sie waren ja gar nicht dabei»?

Ich habe mich stets darum bemüht, zu unterscheiden zwischen denen, die das alles angerichtet hatten, und jenen, die mitmachen mussten. So bin ich eigentlich ganz gut durchgekommen.

Ein Resultat der Beschäftigung mit dem Dritten Reich war Ihr Buch «Der Nationalsozialismus – Dokumente», das zum Bestseller wurde.

Es erschien 1957 und ist immer noch da, bis heute sind davon weit über eine Million verkauft worden. Das Buch hatte seinen Ursprung in einer Vortragsserie über den Nationalsozialismus im Radio Beromünster, für das ich neben meiner Dozentur gearbeitet habe, unter anderem drei Jahre lang für das «Echo der Zeit». Das weiss man heute aber nicht mehr. Vom Fischer-Verlag kam dann die Idee, aus der Radio-Vortragsreihe zusammen mit Dokumenten ein Buch zu machen.

Einen historischen Streit um die Frage, wer 1933 den Reichstag angezündet hat, sind Sie nie losgeworden. Sie vertreten die These, die Nationalsozialisten selber seien die Täter, andere sehen den Kommunisten Marinus van der Lubbe als Einzeltäter. Wo steht man heute?

Der Streit geht weiter. Eine grosse Zahl der deutschen Historiker scheint der Einzeltäter-These zuzustimmen. Die meisten können das aber gar nicht beurteilen, es gibt ein solches Tohuwabohu mit den Akten, dass man sich ein ganzes Jahr lang damit befassen muss, um zu einem eigenen Urteil zu kommen.

Wird dieser Streit gar nie mit letzter Gewissheit zu klären sein?

Das liegt nahe. Am Schluss spitzt sich der Streit auf pyrotechnische Fragen zu: Konnte ein Einzeltäter in der kurzen Zeit, die ihm zur Verfügung stand, überhaupt den Brand legen? Es gibt etwa zehn Expertisen von Pyrotechnikern und Thermodynamikern, die einhellig zum Schluss kommen, dass das für einen Einzeltäter unmöglich gewesen wäre.

Das würde also Ihre Version bestätigen.

Natürlich. Die Brandstiftung konnte nur gelingen, wenn der Saal mit Brandbeschleunigern präpariert war, die im Schutt auch damals schon von den Sachverständigen festgestellt wurden. Manche Historiker wollen aber solche Erkenntnisse der Naturwissenschaft nicht akzeptieren.

Gegenwärtig macht ein neues Buch über die Verstrickung des deutschen Auswärtigen Amts in die Nazi-Politik Furore.

Eigentlich ist das nicht neu. Ich habe schon 1959 im «Handbuch der deutschen Geschichte» geschrieben, dass das Auswärtige Amt durch die Nazis zu einem einflusslosen Instrument des totalitären Herrschaftssystem erniedrigt wurde.

Ab 1960 lehrten Sie an der Universität Bern, und da kam der Konflikt mit den 68ern.

Mit ihnen hatte ich manchen Streit auszufechten. Ich war das ideale Angriffsobjekt, Professor und Nationalrat bei einer rechten Partei, der damaligen BGB. Ich habe mich gegen den stupiden Versuch gewandt, mit neomarxistischen Parolen die westliche Demokratie zu attackieren und möglichst – bis zum Terrorismus – zu zerstören und damit der Sowjetunion in die Hände zu arbeiten. 1968 war ja auch das Jahr, in dem Sowjet-Truppen den Versuch des demokratischen Sozialismus in der Tschechoslowakei kaputt gemacht haben.

Ein Konfliktpunkt war dann auch die Kontroverse um den marxistischen Philosophen Hans Heinz Holz.

Holz wollte sich in Bern habilitieren. Ich hatte von den Professoren die Aufgabe übernommen, seine politischen Abhandlungen durchzusehen, und bin auf den Satz gestossen, dass er letztlich auch bereit war, den Einmarsch der Sowjet-Truppen in die Tschechoslowakei zu rechtfertigen. Da habe ich gesagt: «Punkt. Wir brauchen an einer Universität der freiheitlichen Schweiz keinen deutschen Philosophen, der uns weismachen will, dass dieser Einmarsch rechtens war.» Dass die angeblich so freiheitsdurstigen Linken das nicht eingesehen haben, war ein Tiefpunkt der Entwicklung der Studentenschaft in Bern.

Die Studenten haben das unter dem Aspekt des Meinungspluralismus an einer Universität verfochten.

Das war falsch verstandene Meinungsfreiheit. Sie haben die Idee vertreten, man müsse ebenso viele Marxisten auf den Lehrstühlen haben wie Nichtmarxisten. Das war ein totaler Furz. Der Marxismus war tot.

Zu der Zeit noch nicht, und Sie galten damals als «kalter Krieger».

Das ist für mich eine Belobigung. Ich sage immer: Den Zusammenbruch des Kommunismus als staatliche Macht haben nicht die Friedensbewegten bewirkt, die gegen die Raketen-Nachrüstung in Westeuropa demonstriert haben, die dann von Bundeskanzler Schmidt trotzdem durchgesetzt wurde. Man muss aus der Geschichte lernen.

Kann man das? Man bezeichnet ja Historiker auch als «rückwärtsgewandte Propheten».

Man kann, wenn man will. Ich bin fest überzeugt, dass die Deutschen ihre Lektion gelernt haben. Wer hätte nach dem unglaublichen Abgrund, in den sie mit dem Nationalsozialismus gefallen waren, gedacht, dass in Deutschland wenige Jahre – nicht Jahrzehnte – später eine funktionierende Demokratie entstehen würde? Das kann man aber nicht von allen sagen. Die Italiener haben ihre Lektion nicht gelernt, deshalb wird der Duce jetzt wieder in Filmen und was weiss ich hochgepriesen, und Berlusconi ist auch ein halber Duce.

Was kann die Schweiz aus der Geschichte lernen?

Allerhand, wobei die grosse Schwierigkeit ist, dass grosse Umbrüche stattgefunden haben – von der Schweiz, die von feindlichen Mächten umringt war, zu einer Schweiz, die heute – Blocher würde widersprechen – im Grunde genommen nur noch von freundlichen Staaten umgeben ist, wenn es nicht gerade um Steuersachen geht. Damalige Erfahrungen kann man natürlich nicht auf die heutige Zeit übertragen. Nehmen wir die Armee: Heute brauchen wir eine Armee, die für bestimmte moderne Aufgaben gerüstet ist.

Die SP will die Armee nach ihrem neusten Parteitag abschaffen.

Sollen sie doch. Es wird sich in einem Jahr bei den Wahlen zeigen, was das Volk von dieser Haltung hält. Es ist ja sofort klar geworden, dass das viele Sozialdemokraten selber nicht goutieren.

Sie haben sich auch in den Streit um die Bergier-Kommission eingemischt und so etwas wie einen Gegenbericht verfasst, das Buch «Hitler, der Westen und die Schweiz».

Es ist kein Gegenbericht, auch keine Einmischung, der Bergier-Bericht kommt mit keinem Wort vor. Ich habe dem Bergier-Bericht vorgeworfen, die Schweiz isoliert, nicht in ihrer internationalen Verflechtung gesehen zu haben. Deshalb kommt der Bericht zu Fehlurteilen. Bergier hat mir zum Buch gratuliert, aber bei den Leuten seiner Kommission fand es keinen Anklang.

Ihre These ist: Die Schweiz hat sich in der schwierigen Zeit des Zweiten Weltkriegs, als sie international isoliert war, anständig verhalten.

Ob man das Wort «anständig» gebrauchen will, ist Geschmackssache. Aber sie hat sich jedenfalls nicht so verhalten, dass man wie die Bergier-Kommission zum Schluss kommen kann, die Schweiz habe dazu beigetragen, dass die Nationalsozialisten ihre Ziele erreichen konnten. Das ist totaler Unsinn, die Nazis konnten kein grossgermanisches Reich errichten. Gegen solche einseitigen Urteile habe ich mich gewandt, nicht gegen die Untersuchungen, die eine Reihe von interessanten Ergebnissen zutage gefördert haben.

Von 1968 bis 1973 waren Sie im Nationalrat. War das Politisieren im Parlament für den eingefleischten Historiker nicht vertane Zeit?

(Lacht.) Sie sind nicht der Erste, der mich das fragt. Ich bin zu diesem Mandat gekommen wie die Jungfrau zum Kind, ich wollte gar nicht Politiker werden. Rudolf Gnägi wollte mich quasi als Dekoration auf der BGB-Liste haben, in der Annahme, ich würde sowieso nicht gewählt, ich hatte ja keinen Anhang und keine politische Karriere. Und dann wurde ich gewählt – und wieso? Weil mich die Leute von meinen Berichten im Radio kannten. Vertane Zeit im Parlament war es nicht, weil ich als Nationalrat auf Probleme mit historischen Dimensionen gestossen bin. Eine Reihe von Themen wurde dann von Studenten von mir aufgearbeitet, zum Beispiel gab es Arbeiten über die Zensur im Zweiten Weltkrieg.

Was halten Sie von der heutigen Politik der SVP?

Ich habe praktisch seit 30 Jahren keine Kontakte mehr und kümmere mich nicht um die Partei. Das ist denen aber auch egal, die brauchen mich nicht mehr. Für mich ist die Frage SVP erledigt.

Sie waren dann 1974 Mitbegründer des sogenannten Hofer-Clubs, mit dem sie gegen die angebliche linke SRG angetreten sind.

Die meisten, die darüber schreiben, sind voreingenommen. Es hat sich noch keiner die Mühe genommen, zu lesen, was in unseren Statuten stand: Wir wollten das Monopol nicht weiter wachsen lassen. Ich war mit Bundesrat Ritschard befreundet. Er war kein Ideologe, sondern ein Arbeiter-Sozi. Ritschard hat mir mehrere Male gesagt, er dürfe nicht sagen, was ich sage, aber ich solle mich nicht einschüchtern lassen. Ritschard hat ausgerechnet an einer Versammlung des Hofer-Clubs in Freiburg bekannt gegeben, dass Lokalradios zugelassen würden. Das hat ihm schwere Vorwürfe eingetragen, was ihm aber egal war.

Nächsten Mittwoch werden Sie 90 Jahre alt. Was war – rückblickend auf Ihre Tätigkeit – das Wichtigste?

Meine Forschungen über den Nationalsozialismus. Mein Dokumentenbuch war das erste Buch seiner Art. In Deutschland war das der «Hofer». Nehmt den «Hofer» zur Hand, hiess es in den Schulen. Als mich deutsche Kollegen 1983 bei einem Historikerkongress Bundeskanzler Kohl vorstellen wollten, sagte der: Den brauchen Sie mir nicht vorzustellen, ich kenne sein Buch. Wichtig ist für mich aber auch, dass ich im Europarat massgeblich an der Demokratisierung Spaniens und Portugals beteiligt sein konnte und diese beiden Länder dann aufgenommen wurden.

Ist der Europarat nicht ein ziemlich unwichtiges Gremium?

Ich überschätze ihn nicht, aber damals war das die Andockstation zurück nach Europa. Nach Portugal und Spanien kamen ja auch die Länder Osteuropas dazu. Heute umfasst der Europarat 46 Staaten, er ist nach wie vor die grösste europäische Organisation (Hofers Frau kommt dazu und zeigt Bilder von seinen Europarats-Aktivitäten). Eine grosse Sache war für mich auch, dass ich diese Frau gefunden habe, die damals aus dem kommunistischen Bulgarien kam und Opernsängerin war. Ich habe sie nach einer Vorführung 1971 in Bern kennengelernt und bin gleich hängen geblieben, obwohl ich nach meiner Scheidung eigentlich meine Ledigkeit geniessen wollte.

Man hat oft gesagt, Sie hätten das Zeug zu einem Bundesrat, zu einem Aussenminister gehabt. Hätten Sie das werden wollen?

Der frühere Bundesrat Fritz Wahlen, der ein Freund unseres Hauses war, wollte, dass ich Bundesrat würde. Damals wusste die bernische BGB aber nichts Gescheiteres, als eine Delegiertenversammlung einzuberufen und zu fragen, wer gerne Bundesrat werden möchte. Alle BGB-Regierungsräte wollten. Ich war in Spanien an einer Sicherheitskonferenz und beschloss, nicht mitzumachen. Ich habe per Telegramm meinen Verzicht erklärt. Aussenminister zu werden, hätte mich schon gereizt.

Aber, siehe neuste Departementsverteilung, es ist ja unsicher, ob Sie das auch geworden wären.

Der SP-Aussenminister Pierre Graber hat damals ziemlich klar durchblicken lassen, dass er mich und nicht Pierre Aubert als Nachfolger in seinem Amt sähe. Aber das sind Tempi passati. Es hat mich nie beschäftigt, dass ich nicht Bundesrat wurde. (Der Bund)

Erstellt: 08.11.2010, 14:22 Uhr

Zur Person

Walther Hofer, geboren am 10. 11. 1920 in Kappelen, studierte nach der Matur in Biel in Bern und Zürich Geschichte. 1950 ging er als Dozent an die Freie Universität Berlin, wo er 1954 Professor wurde. 1959 wechselte er als Gastprofessor an die Columbia University in New York. 1960 wurde er an die Universität Bern berufen, wo er 28 Jahre lang lehrte. Ohne Mitglied der SVP zu sein, wurde er 1963 in den Nationalrat gewählt, dem er bis 1979 angehörte. Von 1968 bis 1980 war Hofer auch Mitglied des Europarats. Sein bekanntestes Werk ist der Dokumentenband «Der Nationalsozialismus. Dokumente 1933–1945», erstmals erschienen 1957. Sein letz- tes grosses Werk ist «Hitler, der Westen und die Schweiz 1936–1945», erschienen 2001. Walther Hofer ist in zweiter Ehe mit der ehe- maligen bulgarischen Opernsängerin Margarita Penkova verheiratet. Er hat aus erster Ehe zwei Söhne und wohnt in Stettlen.

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