Mandat für städtische Klimapolitik

Das haushohe Ja der Stadt Bern zum kantonalen Energiegesetz ist ein starkes Mandat für eine griffige städtische Klimapolitik. Das abgelehnte Gesetz hinterlässt für die Stadt eine Lücke.

Reto Nause im Ausstellungsraum der Energiezentrale Forsthaus, welche die Fernwärme für Bern liefert.

Reto Nause im Ausstellungsraum der Energiezentrale Forsthaus, welche die Fernwärme für Bern liefert.

(Bild: Franziska Rothenbühler)

Simon Thönen@SimonThoenen

Am Abstimmungssonntag gehörte der Berner CVP-Gemeinderat Reto Nause beim Polizeigesetz zu den Siegern. «Grenzenlos enttäuscht» war er aber als Energiedirektor der Stadt Bern über das Nein zum kantonalen Energiegesetz.

Immerhin konnte er sich vom Abstimmungsresultat in der Stadt bestätigt sehen. 72,8 Prozent, fast drei Viertel der Abstimmenden in Bern, bejahten das Energiegesetz. «Wir sind mit der städtischen Energiepolitik auf dem richtigen Weg», sagte Nause. Politisch gesehen ist das Resultat in der Stadt ein starkes Mandat für eine griffige kommunale Energiepolitik.

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt