«Im Jemen werden Leute verprügelt, weil sie ein Instrument spielen»

Firas Shamsam wurde bedroht und in einem ägyptischen Gefängnis gefoltert. Trotzdem hat der jemenitische Journalist den Glauben an die Macht des Wortes nicht verloren.

Der jemenitische Journalist Firas Shamsan hat dank eines Stipendiums in der Stadt Bern Zuflucht gefunden.<p class='credit'>(Bild: Adrian Moser)</p>

Der jemenitische Journalist Firas Shamsan hat dank eines Stipendiums in der Stadt Bern Zuflucht gefunden.

(Bild: Adrian Moser)

Bernhard Ott@Ott_Bernhard
Sophie Reinhardt@sophiereinhardt

Herr Shamsan, Sie mussten Ihr Land verlassen, gingen in einem ägyptischen Gefängnis durch die Hölle und sind nun in Bern. Was ging Ihnen durch den Kopf, als Sie hier ankamen?
Die Ankunft in der Schweiz war wie eine zweite Neugeburt für mich. Die erste fand vor fünf Jahren statt, als ich in Ägypten aus dem Gefängnis entlassen wurde. In der Schweiz kann ich von einem sicheren Ort aus mit Bildern, Filmen und Geschichten den Menschen im Jemen zeigen, dass es eine Welt ohne Waffen gibt.

Der Bund

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