Höherer Aarepegel wegen Blitzeinschlag

Wegen eines Blitzeinschlags ist das Flusskraftwerk Felsenau in Bern automatisch abgeschaltet worden. Die Folge: Massiv mehr Wasser auf der so genannten Bremgartenschlaufe.

Die Aareschlaufe bei Bremgarten führt derzeit mehr Wasser als üblich.<p class='credit'>(Bild: zvg: aarelauf.ch)</p>

Die Aareschlaufe bei Bremgarten führt derzeit mehr Wasser als üblich.

(Bild: zvg: aarelauf.ch)

Wer sich sonst immer beim Schwumm in der Aareschlaufe bei Bremgarten die Knie angeschlagen hat, darf sich ein wenig freuen: Wegen eines Blitzeinschlags ist das Flusskraftwerk Felsenau in Bern automatisch abgeschaltet worden. Um Reparaturarbeiten vornehmen zu können, fliesst zur Zeit die gesamte Wassermenge um die Engehalbinsel. Der städtische Energieversorger Energie Wasser Bern (ewb) rät deshalb Schwimmern, Fussgängern, Bootsfahrern und anderen Aarebesuchern, zu bedenken, dass sich mit der höheren Wassermenge auch die Fliessgeschwindigkeit des Flusses verstärkt hat.

Bei voller Auslastung werden im Sommer jeweils bis zu 100 Kubikmeter Wasser pro Sekunde durch den Druckstollen von Stauwehr Engehalde auf die Turbine des Wasserkraftwerks in der Felsenau geleitet, wie aus einer Mitteilung von ewb vom Mittwoch hervorgeht. Entsprechend ist der Pegel der Aare auf dieser Strecke tiefer.

Der Blitz schlug bereits am 1. August beim Kraftwerk ein. In der Folge musste der Durchfluss durch den Stollen langsam auf die Restwasserstrecke umgeleitet werden. Diese Umleitung ist nun abgeschlossen und alles Wasser fliesst um die Engehalbinsel.

Aktuell wird der Schaden im Kraftwerk Felsenau untersucht und die nötigen Reparaturen an die Hand genommen. Je nach Schadensausmass kann dies laut ewb mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

sda/ama

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