Franziska Teuscher ist unfreiwillig profillos

Franziska Teuscher wollte den Smartvote-Fragebogen durchaus ausfüllen - nur ging er an eine veraltete Adresse.

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Am Dienstagabend, Stand 21 Uhr, hatten mit Reto Nause (CVP) und Stefan Theiler (Neue Berner Welle) erst zwei der neun Stadtpräsidiumskandidaten ein Smartvote-Profil. Dies sorgte für Verwunderung, weil das Internettool von zahlreichen Wählern zur Wahlhilfe beigezogen wird. In den Worten des Politologen Georg Lutz haben die Kandidierenden mit einem Smartvote-Profil «etwas zu gewinnen, aber nichts zu verlieren». Wie die Smartvote-Macher auf Anfrage ausführten, hätten sie den Kandidierenden auch bereits vor zwei bis drei Wochen die Zugangsdaten per Mail zugestellt – Zeit genug, also.

Das ist nicht falsch, aber, wie Stadtpräsidiumskandidatin Franziska Teuscher (GB) gegenüber dem «Bund» klarstellt, eben auch nicht ganz richtig. So habe Smartvote ihr die Zugangsdaten an eine veraltete E-Mail-Adresse übermittelt. Erst auf Nachfrage hin seien ihr die Zugangsdaten am Dienstag auf ihre aktuelle E-Mail-Adresse geschickt worden. Teuscher nimmt es mit Humor. «Auch Smartvote scheint nicht immer ‹up to date› zu sein», sagt sie mit einem Schmunzeln. Wann sie von den frischen Zugangsdaten Gebrauch machen wird, ist aber noch unklar. Am Mittwoch, 19 Uhr, war sie jedenfalls noch wie die meisten ihrer Mitbewerber: profillos.

Wie sieht Ihr Smartspider aus? Auf smartvote.ch können Sie den Fragebogen ausfüllen. (chl)

Erstellt: 12.10.2016, 19:13 Uhr

Wollte ja gerne: Franziska Teuscher. (Bild: Keystone )

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