Das Kondolenzbuch für Tschäppät liegt auf

Im Erlacherhof können sich Bürgerinnen und Bürger persönlich vom ehemaligen Stadtpräsidenten Alexander Tschäppät verabschieden.

Im Erlacherhof wird ein Kondolenzbuch für Alexander Tschäppät aufgelegt. Eine Frau schreibt ins Buch.

Im Erlacherhof wird ein Kondolenzbuch für Alexander Tschäppät aufgelegt. Eine Frau schreibt ins Buch.

(Bild: Franziska Rothenbuehler)

Bis am Mittwoch, 16. Mai, liegt das Trauerbuch für den am Freitag verstorbenen Ex-Stadtpräsidenten im Erlacherhof an der Junkerngasse 47 im Sitzungszimmer des Gemeinderats auf. Hier können Bernerinnen und Berner ihrer Trauer Ausdruck geben, ihr Mitgefühl ausdrücken oder Erinnerungen notieren. «Wir wollten den Menschen die Möglichkeit geben, sich in persönlicher Art und Weise zu verabschieden», sagt der Sprecher der Stadt Bern, Walter Langenegger. Das Buch werde im Anschluss im Stadtarchiv aufbewahrt.

Doris Baumgartner war schon vor 14 Uhr dort. Die 82-Jährige durfte ihre Kondolenzwünsche trotzdem schon anbringen. Das Buch ist schlicht und schwarz. Eine Kerze steht daneben und ein Schwarzweissfoto des Verstorbenen. Sie habe das Gefühl, ihn gekannt zu haben, sagt Baumgartner. «Er hat so viel von sich als Mensch preisgegeben.» Manchmal habe sie ihn beim Einkaufen in der Freudenberg-Migros gesehen. Nun wolle sie ihm Danke sagen, für das, was er geleistet habe.

Auch Marina Köhl hat sich als eine der Ersten ins Kondolenzbuch eingetragen. Sie sei eine gute Freundin der Familie gewesen und habe zusammen mit Tschäppäts Vater Reynold im Stadtrat gesessen, sagt die 84-Jährige. «Alexander war eine markante Persönlichkeit.» Sie sei traurig, dass er seine Pensionierung nun nicht mehr geniessen könne.

nj/sie/lks

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