Bessere Betreuung für Parkinson-Patienten

Am Inselspital in Bern wir die erste Parkinson-Professur geschaffen, die wegweisend für die bessere Lebensqualität von Parkinson-Patienten sein soll.

Über 15 000 Schweizerinnen und Schweizer leiden an Parkinson.

Über 15 000 Schweizerinnen und Schweizer leiden an Parkinson.

(Bild: (iStock/Symbolbild))

Das Inselspital Bern erhält eine Parkinson-Professur. Besetzt wird sie durch den international renommierten Professor Paul Krack. Dies teilten die Inselgruppe und Parkinson Schweiz am Dienstag mit.

Aktuell ist Paul Krack Chefarzt und Leiter des Zentrums für Bewegungsstörungen der Universitätsklinik für Neurologie am Inselspital. Krack sei ein weltweit anerkannter Wissenschaftler auf dem Gebiet der Parkinsonkrankheit und international aufgrund seiner Forschungsarbeit zur Tiefenhirnstimulation («Hirnschrittmacher») bekannt, heisst es im Communiqué.

Über 15 000 Schweizerinnen und Schweizer leiden an Parkinson. Mit der neu geschaffenen Professur setzt die Vereinigung Parkinson Schweiz nach eigenen Angaben ein wichtiges Zeichen für die nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen.

Gemäss Kracks Behandlungskonzept sollen neuropsychologische Fachpersonen Teil der medizinischen Betreuung des Parkinson-Teams werden. Ausserdem beabsichtigt Krack ein Weiterbildungsangebot für Pflegefachpersonen zu sogenannten «Parkinson-Nurses » zu entwickeln.

Parkinson Schweiz hat die Schaffung der Professur initiiert. Finanziert wird sie durch die Universitätsklinik für Neurologie, die Insel Gruppe und die Medizinischen Fakultät der Universität Bern.

crt/sda

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