Berner Kirchgemeinden sagen ja

Ein erster Schritt zur Fusion der Kirchgemeinden in der Stadt Bern ist getan.

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Die evangelisch-reformierten Kirchgemeinden der Stadt Bern werden voraussichtlich 2019 über eine Fusion abstimmen. In einer Konsultativabstimmung haben zwölf Kirchgemeinden am Wochenende die Aufnahme von Fusionsverhandlungen oppositionslos befürwortet.

Die grundsätzliche Zustimmung sei ein wichtiger Schritt zur Realisierung des Projektes «Kirchgemeinde Bern», teilte die Evangelisch-Reformierte Gesamtkirchgemeinde Bern am Sonntag mit. Die gemeinsame Kirchgemeinde soll künftig alle Aufgaben der fusionierten Gemeinden übernehmen, sofern sie nicht an die Kirchenkreise delegiert sind. In einem nächsten Schritt wird ein Steuerungsgremium mit Vertretern aller fusionswilligen Kirchgemeinden und der Gesamtkirchgemeinde einen Fusionsvertrag erarbeiten, über den in rund zwei Jahren in allen Gemeinden abgestimmt wird. Für die Planungsarbeiten bewilligte der Grosse Kirchenrat bereits im April einen Kredit von 1,25 Millionen Franken.

Die Fusion kommt nur zustande, wenn mindestens neun Kirchgemeinden zustimmen. Die künftige Kirchgemeinde Bern soll zweisprachig sein und auch die heutige Paroisse de l'Eglise française réformée de Berne einschliessen.

Am Sonntag sprachen sich die Stimmberechtigten in den zwölf Kirchgemeinden meist ohne Gegenstimmen bei wenigen Enthaltungen für die Fusionspläne aus. (nj/sda)

Erstellt: 20.08.2017, 20:02 Uhr

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