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Münsinger Ärztezulieferer am Ende: 68 Angestellte verlieren den Job

In Münsingen gehen 38 Vollzeitstellen verloren. Grund ist laut dem KMU der Preisdruck und höhere Kosten in der Branche.

Der Betrieb in Münsingen muss schliessen.
Der Betrieb in Münsingen muss schliessen.
zvg

Der Münsinger Ärztezulieferer Opti Pharm AG schliesst Ende März seinen Betrieb. Gründe sind der Preiskampf bei den Medikamentenpreisen sowie höhere Kosten wegen strengerer Auflagen. 38 Vollzeitstellen gehen verloren, insgesamt sind 68 Mitarbeitende betroffen.

Geschäftsführer Jürg Furer bestätigte am Donnerstag auf Anfrage eine Meldung des Onlineportals www.bern-ost.ch. Die Firma beliefert schweizweit Arztpraxen mit Medikamenten und Verbrauchsmaterialien. Die tieferen Medikamentenpreise führten zu geringeren Margen. Beim Preiskampf der Grosshändler könne die Firma nicht mithalten. Dazu kommen laut Furer behördliche Auflagen an den Transport von Arzneimitteln, so zum Beispiel der Einsatz von thermokontrollierten Lieferwagen.

Die dafür nötige finanzielle Investition sei für die KMU unter den aktuellen Bedingungen nicht tragbar. Das Personal wurde anfangs Januar über die Schliessung informiert. Ein Grossteil der Betroffenen sind Teilzeiterinnen, die jeweils abends die Bestellungen für die Lieferung vorbereiteten. Laut Furer kann ein Teil der Mitarbeitenden von Partnerfirmen weiterbeschäftigt werden. Von den 68 Beschäftigten arbeiteten 62 in Münsingen und 6 in Geuensee LU.

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