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Mückeneinfall am Grauholz

Im Tessin ist die Tigermücke schon heimisch, in Basel und in Zürich droht sie es zu werden, und im Bernbiet legt sie Eier: Experte Pie Müller erklärt, wie der Plagegeist zu uns gelangt und ob wir mit schlaflosen Nächten rechnen müssen.

Eine Falle, wie sie auch am Grauholz steht: Auf das Holzstück soll die Tigermücke ihre Eier ablegen.

Eine Falle, wie sie auch am Grauholz steht: Auf das Holzstück soll die Tigermücke ihre Eier ablegen.

(Bild: Archiv/LB)

Herr Müller, die Asiatische Tigermücke ist in den Schlagzeilen. Ist die Mücke so gefährlich, wie ihr Name suggeriert?
Die Mücke ist eine potenzielle Überträgerin tropischer Krankheiten, besonders des Dengue- und Chikungunyafiebers. In der Schweiz ist die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung sehr viel geringer, da die Mücken weniger zahlreich und die klimatischen Bedingungen meist ungünstig sind. Bei uns wurde, im Gegensatz zu Südeuropa, bisher kein einziger Fall einer Übertragung durch lokale Mücken dokumentiert.

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