ABO+

Milliardär Wyss will autofreie Hodlerstrasse

Der Mäzen knüpft seine Spende für den Kunstmuseum-Neubau an Bedingungen. Für eine teure Verkehrsberuhigung fehlt dem Kanton Bern aber das Geld.

Eine verkehrsberuhigte Hodlerstrasse könnte die Öffentlichkeit viel Geld kosten.

Eine verkehrsberuhigte Hodlerstrasse könnte die Öffentlichkeit viel Geld kosten.

(Bild: Nicole Philipp))

20 Millionen Franken will der Milliardär Hansjörg Wyss für einen Museumsneubau für Gegenwartskunst in Bern lockermachen. Die Spende knüpft der Mäzen jedoch an eine Bedingung: Die Millionen sollen nur fliessen, wenn die am Museum entlangführende Hodlerstrasse künftig von Autos befreit wird. Was bei Insidern offenbar schon länger bekannt war, bestätigte dem «Bund» am Mittwoch der städtische Verkehrsplaner Karl Vogel. Vogel fügt jedoch an, dass «autofrei örtlich und bezogen auf den Wirtschaftsverkehr noch diskutiert wird». Anders gesagt: Die Stadt muss nun für die Hodlerstrasse eine Verkehrslösung präsentieren, die sowohl den Kunstmäzen als auch das Gewerbe zufriedenstellt. Wie die Bedingungen von Wyss im Detail lauten, ist nicht öffentlich bekannt. Wyss war am Mittwoch für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt