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Mehr städtische Jobs für Leistungsschwache

Bis zu fünf Prozent der Stellen in der Berner Stadtverwaltung sollen für Personen mit Leistungseinschränkungen und geringer Qualifikation reserviert sein, fordert die FDP. Die Stadt zeigt sich offen.

Die Firma Emch Aufzüge von Jobtimal-Präsident Bernhard Emch beschäftigt Personen, die einen Teillohn und Sozialhilfe erhalten.

Die Firma Emch Aufzüge von Jobtimal-Präsident Bernhard Emch beschäftigt Personen, die einen Teillohn und Sozialhilfe erhalten.

(Bild: Raphael Moser)

Bernhard Ott@Ott_Bernhard

Vor der Abstimmung über die Teilrevision des Sozialhilfegesetzes waren sich alle einig: Es braucht mehr Stellen für Sozialhilfebezüger mit besonderen Bedürfnissen, damit diese wieder auf eigenen Beinen stehen können. Der Kanton hat dafür eigens eine Arbeitsgruppe mit der Wirtschaft eingesetzt, die aber keine handfesten Ergebnisse vorlegen konnte. Nun fordert die Stadtberner FDP in einem Positionspapier, dass bis zu fünf Prozent der Stellen in der Stadtverwaltung für solche Menschen reserviert sein sollen. «Die Stadt soll mit gutem Beispiel vorangehen», sagt Fraktionschef Bernhard Eicher.

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