«Marsch fürs Läbe» will zurück auf den Bundesplatz

Nach einem Jahr Pause wollen Abtreibungsgegner wieder auf dem Bundesplatz demonstrieren. 2016 musste die Kundgebung mit einem massiven Polizeiaufgebot geschützt werden.

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Fundamentale Christen möchten im September wieder auf den Bundesplatz. Das ist der Website des «Marsch fürs Läbe» zu entnehmen. Am Samstag, 15. September wolle man eine Kundgebung mit «Musik, Lebensberichten und vielem mehr» durchführen. «Mit dem ‹Marsch fürs Läbe› verfolgen wir das Ziel, das uneingeschränkte Lebensrecht der Ungeborenen in der Schweiz zurückzuerobern», heisst es auf der Website der Veranstalter weiter.

Bei der Stadt Bern bestätigt man den Erhalt eines Bewilligungsgesuchs. «Bewilligt ist noch nichts, wir schauen nun an, ob die Veranstaltung möglich ist», sagt Norbert Esseiva, Leiter der Berner Orts- und Gewerbepolizei auf Anfrage. Es habe auch bereits ein Treffen mit den Organisatoren gegeben, weitere stünden noch an. Die Bewilligungsanfrage sehe eine ähnliche Veranstaltung an, wie jene vor zwei Jahren.

In Obwalden wurde Veranstaltung nicht bewilligt

2016 fand der Marsch in Bern statt, mangels Bewilligung nicht als Marsch, sondern als Platzkundgebung auf dem Bundesplatz. Eine Gegendemonstration und ein massives Polizeiaufgebot prägten den Anlass. «Gott hat uns verpflichtet zu marschieren, und wir werden marschieren», sagt Pfarrer Geri Keller in einem Video auf der Website.

Der Verein «Marsch fürs Läbe» wollte am Bettag letztes Jahr in der Obwaldner Gemeinde Flüeli-Ranft eine Betveranstaltung abhalten. Die Gemeinden Kerns und Sachseln bewilligten die Veranstaltung nicht, woraufhin die Abtreibungsgegner Beschwerde bei der Regierung Obwalden einreichten. «Nachdem wir die Beschwerden sachlich geprüft hatten, kamen wir zum Schluss, dass die Gemeinden richtig gehandelt haben», sagte der zuständige Regierungsrat Christoph Amstad letzten September.

sie

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