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«Mani Matter»-Ausstellung zu Ehren des legendären Liedermachers

Das Bernische Historische Museum widmet Mani Matter ab Donnerstag eine umfangreiche Sonderausstellung.

Mani Matter 1972 im Worb-Bähnli: Die Aufnahme wurde für das Schallplatten-Cover «Ir Ysebahn» gemacht.
Mani Matter 1972 im Worb-Bähnli: Die Aufnahme wurde für das Schallplatten-Cover «Ir Ysebahn» gemacht.
Rodo Wyss/zvg
Mani Matter erhält im Bernischen Historischen Museum eine Sonderaustellung.
Mani Matter erhält im Bernischen Historischen Museum eine Sonderaustellung.
Keystone
Mit dem iPad durch die Ausstellung «Mani Matter (1936–1972)» .
Mit dem iPad durch die Ausstellung «Mani Matter (1936–1972)» .
zvg, Nadja Frey, Bernisches Historisches Museum
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Auch 40 Jahre nach Matters Tod haben seine Lieder nichts von ihrer Ausstrahlung eingebüsst. Landauf, landab werden sie im Schulunterricht gesungen und bekannte Rock- und Popmusiker greifen immer wieder gerne auf die tiefgründigen, spitzbübischen und poetischen Chansons zurück.

Sprachspielereien und Gedanken

Kaum einer, das das herzzerreissende Schicksal des unglücklich verliebten «Sidi Abdel Assar vo el Hama» nicht kennt. Oder das «Zündölzli», das beinahe einen Krieg ausgelöst hätte. Oder «Dr Hansjakobli und ds Babettli», die in munterem Spiel auf ihrem Taburettli kurzerhand die Machtverhältisse umkehren. Kein Wunder, gelten Mani Matters Lieder inzwischen offiziell als lebendige Schweizer Tradition und firmieren in einer entsprechenden Liste des Bundesamtes für Kultur.

Für die Stadt Bern hat Mani Matter eine ausserordentliche Bedeutung. Zusammen mit den Berner Troubadours hat er in den 1960-er Jahren berndeutsche Lieder in der ganzen Schweiz populär gemacht. Die Ausstellung, die zuvor im Zürcher Landesmuseum zu sehen war, zeigt Mani Matters Leben und Werk und verweist auf den zeitgeschichtlichen Kontex. Inszenierungen vermitteln Geschichten aus Matters Liedern und machen seine Sprachspielereien und Gedanken erlebbar. Fotos lassen den Zeitgeist der 1950-er und 1960-er Jahre wieder aufleben.

Hans Peter Matter, so sein richtiger Name, wurde am 4. August 1936 geboren. Von Beruf war er Jurist und bei der Stadt Bern als Rechtskonsulent tätig. 1972 kam Mani Matter bei einem Autounfall ums Leben.

SDA/jb

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