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Manchmal gart er einen ganzen Ochsen in der Feuergrube

Er bekochte die Gstaader Prominenz seit 1984. Nun hört der 63-jährige Robert Speth auf – und zweifelt an der Zukunft von traditionellen Gourmettempeln.

35 Jahre lang kochte Robert Speth in der Chesery.

35 Jahre lang kochte Robert Speth in der Chesery.

(Bild: Franziska Scheidegger)

Markus Dütschler

Im Gstaader Spitzenlokal Chesery mit 18 «Gault Millau»-Punkten gibts heute Schweinswürstchen und schwäbische Maultaschen. Die Bar ist voll. Zum fünften Mal nehmen Robert Speth und seine Gattin Susanne Abschied vom Dorf. Eine Ära, die 1984 begann, geht zu Ende. Dabei wars nicht so geplant. Der aus Ravensburg stammende Speth liess sich 1984 überreden, das Lokal für die Wintersaison zu eröffnen. Daraus wurden 35 Jahre. In dieser Zeit wurde die Chesery zum Toplokal, und das an einem Ort, wo es von Punkten wimmelt.

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