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Lo&Leduc mit Symphonieorchester im neuen Casino Bern

Kultur für alle im aufgefrischten Haus: Nach über zwei Jahren öffnet das Casino Bern im September wieder seine Türen.

Vor einem halben Jahr glich das Casino Bern noch einer Grossbaustelle. Im September ist Wiedereröffnung nach dem zweijährigen Umbau.
Vor einem halben Jahr glich das Casino Bern noch einer Grossbaustelle. Im September ist Wiedereröffnung nach dem zweijährigen Umbau.
Raphael Moser

Rundum erneuert gibt es ab September im Casino Bern wieder Kultur Kultur, Kulinarik und Events. Das alles soll künftig aus einer Hand angeboten werden.

Die Verantwortlichen präsentierten am Mittwoch das Programm für den kommenden Herbst und Winter. Den Auftakt bilden die Eröffnungstage vom 5. bis 8. September. Das Berner Symphonieorchester mit Chefdirigent Mario Venzago feiert dann die Rückkehr an seine Heimstätte mit Überraschungsgästen. Stephan Eicher trommelt seine Berner Freunde zusammen und erhält eine Carte blanche.

Im Casino soll es künftig so ziemlich alles geben: Grosse Konzerte und Kleinkunst, Satire und Variété. Verschiedene Genres sollen einander begegnen. Nik Leuenberger, Leiter Kultur, wünscht sich ein «unkompliziertes Herangehen an die klassische Musik».

Lo&Leduc mit Symphonieorchester

Dazu beitragen sollen die Konzerte der Serie «Über ds Chrüz». Beim Start im November werden die Lokalmatadoren Lo & Leduc den grossen Saal zusammen mit dem Berner Symphonieorchester bespielen.

Das Casino Bern wurde 1908 erbaut und musste in der Vergangenheit viele bauliche Eingriffe über sich ergehen lassen. Nicht alle waren dem Geist des Hauses zuträglich. Diesen will die Burgergemeinde als Besitzerin nun wiederaufleben lassen.

«Wir haben 78 Millionen Franken in die Renovation investiert und sind stolz, dass wir Anfang September ein umfassend saniertes Haus mit komplett neuer Technik übergeben dürfen», erklärte Hans Traffelet, der die Casinokommission der Burgergemeinde präsidiert.

Das Haus sei als Gesellschaftshaus konzipiert worden und solle wieder zu einem solchen werden, betonen die Verantwortlichen. «Zu einem Haus, in dem sich die Leute begegnen - tagsüber, abends und bis spät in die Nacht.»

SDA/nfe

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