Kunst statt Kutteln auf dem Meinen-Areal

In der ehemaligen Metzgerei Meinen in Bern entsteht eine Zwischennutzung. Vorstellbar sind Ateliers, Büros oder Lager.

Meinen ist weg, Zwischennutzer können kommen.

Meinen ist weg, Zwischennutzer können kommen.

(Bild: Valérie Chételat)

Carole Güggi@carolegueggi

An der Berner Brunnmattstrasse entsteht Neues. Auf dem Meinen-Areal im Mattenhofquartier ist eine Zwischennutzung geplant. Dies geht aus einer entsprechenden Baupublikation hervor. Bereits ab Sommer 2019 können Teile des Gebäudes als Büro, Atelier oder Lagerraum genutzt werden. Die Zwischennutzung dauert voraussichtlich bis Ende 2021 – mit Option auf Verlängerung.

Bis im Februar befand sich die Grossmetzgerei Meinen in den Räumlichkeiten. Die Metzgerei eröffnete 1890 am Standort eine Kuttlerei. Ab 1926 belieferte sie die Migros. Damit wuchs sie nach und nach zum Grossverteiler heran.

Die geplante Zwischennutzung ist Teil des Projekts, welches ein neues Quartierzentrum auf dem rund 12'000 Quadratmeter grossen Areal vorsieht. Rund 184 Wohnungen und publikumsorientierte Nutzungen sollen entstehen. Gemäss Mobilitätskonzept soll beschränkt motorisierter Verkehr auf dem Areal möglich sein, dafür sollen aber mindestens 400 Veloabstellplätze angeboten werden. Baubeginn ist frühestens 2022.

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