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Kopfzerbrechen wegen Tramschiene

Neue Zahlen aus dem Inselspital zeigen: Bei Stürzen mit dem Fahrrad ist oft die Tramschiene schuld. Weil der Zweiradverkehr zunimmt, wäre ein verschliessbares Gleis immer mehr wert.

Täglicher Balanceakt: Velofahrer queren im Monbijou-Quartier die Tramschienen (Symbolbild).
Täglicher Balanceakt: Velofahrer queren im Monbijou-Quartier die Tramschienen (Symbolbild).
Adrian Moser

Es ist schnell passiert. Ein Schwenker, vielleicht ein Ruck am Lenker – schon fädelt man ein im Gleis und fliegt nach vorn. Velo-Unfälle in der Tramschiene sind des Städters Horrorvision – und sie machen unter allen Zwischenfällen mit dem Zweirad einen beträchtlichen Anteil aus.

Das universitäre Notfallzentrum am Berner Inselspital hat für eine Studie Konsultationen nach Fahrradunfällen zwischen 2012 und 2017 ausgewertet – und kommt zum Schluss, dass mehr als 10 Prozent aller Velo-Unfälle von der Tramschiene herrühren. Und jeder 100. Patient des Inselnotfalls ist ein Velounfall. Lies: Einer von tausend Patienten besucht die Insel-Notaufnahme wegen eines Sturzes in der Tramschiene.

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