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Keine Masken für freischaffende Hebammen

Sie versorgen Wöchnerinnen zu Hause, erhalten aber vom Kanton kein Schutzmaterial. Nun kommt für die freischaffenden Hebammen Hilfe von unerwarteter Seite.

Naomi Jones
In den ersten Lebenswochen überwachen Hebammen die Gesundheit von Mutter und Kind daheim.
In den ersten Lebenswochen überwachen Hebammen die Gesundheit von Mutter und Kind daheim.
Lukas Unseld

Die freischaffenden Hebammen sind besorgt. Sie erhalten vom Kanton kein Material aus den Bundesbeständen, um sich vor dem Coronavirus zu schützen. Dies teilte ihnen der Kantonsapotheker Samuel Steiner am Donnerstag mit. Denn sie stehen auf keiner nationalen oder kantonalen Notfallliste. «Wir gehören aber zur medizinischen Grundversorgung», sagt Carole Lüscher von der Sektion Bern des Hebammenverbandes. Freischaffende Hebammen betreuen Schwangere, aber auch Mutter und Kind, wenn sie aus dem Spital entlassen worden sind.

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