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Keine Chance für Drittanbieter

Wegen Preisabsprachen zahlten Berner Bauherren jahrelang zu viel für Kies und Beton. Das Ausmass ist noch unklar, doch Forderungen nach Schadenersatz werden lauter.

Auf zahlreichen Baustellen im Kanton Bern dürfte in den vergangenen Jahrzehnten überteuerter Beton verbaut worden sein.

Auf zahlreichen Baustellen im Kanton Bern dürfte in den vergangenen Jahrzehnten überteuerter Beton verbaut worden sein.

(Bild: Adrian Moser)

Calum MacKenzie@CalumMacKenzie0

Schulhäuser, Tunnel und Reihenhaussiedlungen: In der Schweiz wird viel gebaut – fast immer braucht es dafür Kies und Beton. Das Material kaufen die Baumeister der Bauprojekte in der Regel bei regionalen Anbietern ein. Da Beton schnell trocknet und hart wird, haben die Werke in der Nähe von Baustellen quasi einen natürlichen Wettbewerbsvorteil. Laut dem gestern veröffentlichten Bericht der Wettbewerbskommission (Weko) kamen in der Stadt und Region Bern Beton- und Kiesunternehmen auch in den Genuss von Vorteilen, die alles andere als natürlich sind: Die Rede ist von Preisabsprachen, einer gemeinsamen Inkassostelle und Listenpreisen – von einem Kartell.

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