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Keine Angst vor ungebetenen Gästen

Die Stadt Bern versucht mit ihrer Zwischennutzungspolitik aktiv Leerstand zu verhindern. Das Besetzerphänomen droht damit in die umliegenden Gemeinden verschoben zu werden.

Bei seinem Rundgang durch das geräumte Betagtenheim traf der Zollikofer Gemeindepräsident Daniel Bichsel auf jede Menge Liegengebliebenes.
Bei seinem Rundgang durch das geräumte Betagtenheim traf der Zollikofer Gemeindepräsident Daniel Bichsel auf jede Menge Liegengebliebenes.
Thomas Kaspar

Leer stehende Gebäude sind in der Stadt Bern zu einer Seltenheit geworden – mit Absicht. Mit der Koordinationsstelle Zwischennutzung betreibt die Stadt eine eigene Abteilung, die ungenutzte Liegenschaften mit Leben füllen soll. Dies freut Eigentümer und Zwischennutzer, nicht aber die Besetzerszene. Zwar wird damit ihre Forderung nach weniger Leerraum in der Stadt erfüllt, gleichzeitig schwinden aber auch die Möglichkeiten zur illegalen Besetzung. Dies hat Auswirkungen auf die umliegenden Gemeinden. Vermehrt kommt es zu Besetzungen ausserhalb der Stadtgrenze, wie 2015 durch die «Familie Osterhase» in Ostermundigen oder jüngst im ehemaligen Betagtenheim in Zollikofen.

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