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Zwei Bernerinnen sind «Heldinnen des Alltags»

Esther Schönmann und Tanja Reusser sind «Heldinnen des Alltags 2014». Die Frauen wurden für ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.

Sie sind Helden: Die Preisträgerinnen Esther Schönmann (l.) und Tanja Reusser mit Pedro Lenz.
Sie sind Helden: Die Preisträgerinnen Esther Schönmann (l.) und Tanja Reusser mit Pedro Lenz.
SRF/Oscar Alessio

Die Hörerinnen und Hörer von Radio SRF 1 wählten Esther Schönmann und Tanja Reusser in einer Onlineabstimmung aus einer Gruppe von drei Finalisten. Am Sonntagmorgen wurden die beiden Gewinnerinnen bekanntgegeben. Die Frauen wurden für ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Sie konnten je 36 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen. SRF-Direktor Ruedi Matter würdigte die Siegerinnen im Rahmen einer Spezialsendung auf Radio SRF 1 und übergab ihnen die Auszeichnung, wie SRF mitteilte.

Tanja Reusser aus Belp setzt sich für so genannte Schmetterlingskinder ein. Als Präsidentin der Patientenorganisation der Schmetterlingskinder setzt sie sich für jene ein, die an der unheilbaren, genetisch bedingten, seltenen Hauterkrankung Epidermolysis Bullosa (EB) leiden. Zu den Betroffenen gehört auch Tanja Reussers 16-jährige Tochter.

Esther Schönmann aus Langenthal nimmt sich Suchtkranker und Randständiger an. Zusammen mit einem Kollegen rief sie im Winter 2003/2004 eine Gassenküche ins Leben. Seit zwei Jahren darf die Gassenküche kostenlos den Jugendraum einer evangelischen Gemeinschaft nutzen. Jeden Donnerstag werden dort 35 bis 65 Personen kostenlos verköstigt.

Den «Helden des Alltags» kürt Radio SRF 1 zusammen mit der Fernsehsendung «Schweiz aktuell». Geehrt werden Menschen, die sich in der Schweiz freiwillig und ehrenamtlich für die Allgemeinheit einsetzen. Es ist das erste Mal, dass zwei Personen gleichzeitig ausgezeichnet werden.

Der Preis wurde zum dritten Mal vergeben. Nachdem weit über 200 Vorschläge eingingen, hatte eine Jury drei Finalisten, zwei Frauen und einen Mann, nominiert. Vom 26. Januar bis 1. Februar 2015 um 8.00 Uhr konnte das Publikum über die Siegerin oder den Sieger abstimmen.

SDA

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