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Zürcher Firma lobt ihr Öko-Angebot

Um Berner Kunden mit Essen zu beliefern, seien bloss 27,6 Zusatzkilometer nötig, heisst es beim Zürcher Lieferanten.

Der Zürcher Essenslieferant rechtfertigt sich.
Der Zürcher Essenslieferant rechtfertigt sich.
Adrian Moser

Es ist eine Aussage, die in der Diskussion um die Zürcher Nahrungslieferungen an Berner Tagesschulen für Erstaunen sorgt: Die Auslieferung der Mahlzeiten soll in Bezug auf die Nachhaltigkeit weniger ins Gewicht fallen als die Zubereitung des Essens («Bund» von gestern). Es war schon die Rede davon, dass für die Lieferung des Essens in die Tagesschulen lediglich fünf Prozent der Energie verbraucht wird, die insgesamt in den Nahrungsmitteln steckt. Aus den Unterlagen der Firma Menu and More, welche die Berner Tagesschulen beliefert, geht hervor, dass Zubereitung und Auslieferung bloss neun Prozent der CO2-Emissionen ausmachen sollen, die im Zusammenhang mit den Mahlzeiten entstehen. Der grösste Teil fällt also bei der Produktion der Nahrungsmittel an, wobei tierische Produkte einen besonders hohen Energieaufwand erfordern.

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