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Wo die Bomben schlummern

Im Munitionslager in Mitholz schweben verkeilte Felsbrocken über 3500 Tonnen Munition – ein unheimliches Bild. Die Dorfbewohner haben gelernt, mit dem Risiko zu leben.

Das Militär hat den Stollen in der Felswand in Mitholz geöffnet. Hinter dieser Tür liegt der verschüttete Teil der Militäranlage, wo die Bomben schlummern.
Das Militär hat den Stollen in der Felswand in Mitholz geöffnet. Hinter dieser Tür liegt der verschüttete Teil der Militäranlage, wo die Bomben schlummern.
Ruben Wyttenbach
In diesem Felsen liegen noch immer 3'500 Tonnen Munition. Die Felswand wurde durch die Explosion 1947 teilweise zerstört. Fast jedes Haus in Mitholz hat freie Sicht darauf.
In diesem Felsen liegen noch immer 3'500 Tonnen Munition. Die Felswand wurde durch die Explosion 1947 teilweise zerstört. Fast jedes Haus in Mitholz hat freie Sicht darauf.
Ruben Wyttenbach
Beat Künzi lebt in seinem Bauernhof am Fusse des Felsen, in dem sich das Munitionslager befindet. «Manchmal lebt man besser, wenn man nicht zu viel weiss», sagt er.
Beat Künzi lebt in seinem Bauernhof am Fusse des Felsen, in dem sich das Munitionslager befindet. «Manchmal lebt man besser, wenn man nicht zu viel weiss», sagt er.
Ruben Wyttenbach
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«Bitte Tor aufmachen, ich komme mit der nächsten Ladung», sagt der Fahrer ins Funkgerät. Das Tor öffnet sich, der blaue Bus fährt vorbei an etwas grimmig dreinschauenden Militärpolizisten. Es geht in den Berg hinein. Grelles Licht leuchtet im tunnelförmigen Gang, die letzten Meter werden zu Fuss zurückgelegt bis zu einer darin eingelassenen Tür. Weiter geht es vorerst nicht.

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