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«Wir wollen kein zweites Ballenberg»

Der Kanton Bern hat ein Inventar schutzwürdiger Landschaften erstellt. Nach einer vernichtenden Vernehmlassung droht nun der Totalabsturz: Oberländer Grossräte fordern die Einstellung der Arbeiten.

Fernab der grossen Touristenströme rauscht der Alpbach durch das wildromantische Üschinental bei Kandersteg.
Fernab der grossen Touristenströme rauscht der Alpbach durch das wildromantische Üschinental bei Kandersteg.
Valérie Chételat

Intakte, ungestörte, abgeschiedene Landschaften, die nur wenig bebaut, geprägt sind von traditioneller Landwirtschaft, einer harmonischen Topografie oder Weite – so die Beschriebe im Bericht. 35 Gebiete gehören in den Augen des Kantons zu schützenswerten Landschaften, die er in ein Inventar aufnehmen will. Darunter sind etwa das Kiental, das Üschinental oder das Justistal im Oberland, Blapbach und Schallenberg im Emmental und nebst neun Regionen im Jura auch das Gebiet um den Wohlensee oder das Grosse Moos.

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