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«Wir kämpfen weiter, aber es ist beschwerlich»

Vor einem Jahr verwüsteten ein Hochwasser und Murgänge das Gasterntal. Doch die Bewohner zuhinterst im wilden Tal geben ihre Sommerexistenzen nicht auf. Freiwillige Helfer bestärken sie in ihrem Entschluss.

Ein Drittel des Kulturlandes im hinterent Tal ist noch heute mit Geröll überhäuft.
Ein Drittel des Kulturlandes im hinterent Tal ist noch heute mit Geröll überhäuft.
Franziska Scheidegger
«Das, was uns über Wasser hält, sind die Touristen», sagen Urs und Margrit Rauber.
«Das, was uns über Wasser hält, sind die Touristen», sagen Urs und Margrit Rauber.
Franziska Scheidegger
Die Aufräumarbeiten werden auch nächsten Sommer weitergehen.
Die Aufräumarbeiten werden auch nächsten Sommer weitergehen.
Franziska Scheidegger
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Der Kleinbus von Kander-Reisen windet sich die steile, ausgesetzte Strasse durch die enge Chlus empor. Ein gutes Dutzend Senioren nutzen den milden Herbsttag für einen Ausflug ins Gasterntal, das beim Hochwasser im letzten Herbst von der Aussenwelt abgeschnitten wurde. Regen und Schneeschmelze liessen die Kander, die zuhinterst im Gasterntal entspringt, zu einem reissenden Fluss anschwellen. Mitgeführtes Schwemmmaterial verstopfte Brücken, der Fluss trat über die Ufer, flutete den Lawinenschutztunnel und verwüstete Mitholz. Auch das Lötschental auf der anderen Bergseite wurde getroffen.

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